Mundschutz statt Pappnase. Über den Fasching und andere Gewohnheiten.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 17. Februar 2021 (05:03)

Der Fasching ist vorbei und im heurigen Jahr wohl an vielen spurlos vorübergegangen. In Zeiten wie diesen, in denen Veranstaltungen und Bälle Corona-bedingt sowieso verboten sind und quasi jeder Abend wie der andere ist, hat die närrische Zeit streng genommen ja eigentlich gar nicht erst begonnen.

Ob wir – einmal abgesehen von den Kindern – deshalb wirklich viel verpasst haben, sei dahingestellt. Und maskiert sind wir derzeit ja ohnehin irgendwie alle.

Viel mehr als die Faschingszeit vermissen die Menschen wohl ihren gewohnten Alltag. Den Besuch im Gasthaus, im Kino, im Fitnessstudio oder im Tierpark. Letzteres ist mittlerweile wieder möglich. Dass es dazu eine FFP2-Maske braucht, sorgte in der Vorwoche noch für einen Aufschrei ( siehe hier ).

Dass die Besucherzahlen in Haag unter dieser Vorschrift nicht gelitten haben, ist ein deutlicher Beweis dafür, dass für ein bisschen Alltag vieles in Kauf genommen wird. Ob aus Überzeugung oder nicht, spielt dann keine Rolle mehr.