Vergebene Liebesmüh?. Über die Demo gegen den in Haag geplanten Handymast.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 13. August 2019 (05:00)

1.200 Haager beteiligten sich im Vorjahr an der Unterschriftenaktion gegen den von der ÖBB geplanten Handymast in der Nähe der Freizeiteinrichtungen. Nur ein kleiner Bruchteil davon äußerte den Protest bei der von der Bürgerinitiative „HaagGegenMast“ organisierten Demo am Dienstag auch öffentlich. Trotz Unterstützung aus Oberösterreich war die Gruppe der Demonstranten mit rund 60 Personen ziemlich überschaubar.

Warum, dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist der Vormittag eines normalen Arbeitstages – und noch dazu in der Urlaubszeit – kein Termin, an dem man die großen Massen anziehen kann. Zudem haben sich viele mittlerweile eingestanden, dass man gegen Unternehmen wie die ÖBB ohnehin nichts ausrichten könne und man sich den Aufwand daher gleich sparen könne.

Dass der Mast früher oder später kommt, wird ehrlicherweise auch mit Protest nicht zu verhindern sein. Da fährt die Eisenbahn drüber...