Zu Hause ist man am sichersten. Über den Trend zum Pool im eigenen Garten.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 05. August 2020 (05:03)

Ein Freibad zu betreiben, wird für die Gemeinden schön langsam zum teuren Vergnügen. Nicht einmal im Vorjahr, in dem der Sommer als bisher heißester der Messgeschichte gehandelt wurde, durfte man sich in den Bädern der Region über einen Rekordsommer bei den Besucherzahlen freuen. Dass das heurige Jahr ein noch viel schwierigeres Jahr ist, verwundert daher niemanden. Das Coronavirus und das wechselhafte Wetter ohne die aus den Vorjahren gewohnten Hitzewellen sind eben nicht die besten Voraussetzungen für ungetrübte Badefreuden.

Dass die Besucherzahlen in den Freibädern rückläufig sind, bedeutet jedoch nicht, dass der Badespaß an sich unattraktiv geworden ist. Im Gegenteil. Viele holen sich nun den Pool in den eigenen Garten. Ein Trend, der sich angesichts der Erfahrungen der letzten Monate – man denke nur an die Ausgangsbeschränkungen – vermutlich noch verstärken wird. Nachvollziehbar, aber wohl zum Leidwesen der Gemeinden.