Neue Chance, neues Glück?. Ingrid Vogl über das Behamberger Gasthaus und seine Pächter.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 25. August 2014 (11:32)

Die Gastronomie ist kein einfaches Geschäft. Das ist nichts Neues. In finanziell nicht unbedingt rosigen Zeiten ist der Gasthausbesuch bei vielen Familien das Erste, das – weil nicht unbedingt notwendig – gestrichen wird.

Zudem ist es für die Wirte schwierig, gutes und verlässliches Personal zu finden – sowohl in der Küche als auch im Service. Arbeitszeiten am Abend und am Wochenende sind nicht unbedingt die beliebtesten. Vor allem dann nicht, wenn der Verdienst kein Trostpflaster dafür ist.

Fehlendes Personal war auch das Hauptproblem des letzten Pächters des Behamberger Gemeindegasthauses. Ohne Koch kein Wirtshaus – und so sperrte Ernst Lang erst gar nicht auf. Dieses Problem stellt sich bei seinem Nachfolger nicht. Jürgen Hönigl wird selbst in der Küche stehen, die Familie wird ihn dort und auch im Service tatkräftig unterstützen.

Die Chancen, dass Behamberg in Zukunft eine florierende Wirtshauskultur hat, stehen also nicht schlecht. Dass das so bleibt, liegt nun an den Behambergern, denn ohne Gäste kann selbst der beste Wirt nicht überleben.