Vom Kurs abgekommen. Über Gaflenzer Turbulenzen in der 1. Landesliga.

Von Daniel Hartl. Erstellt am 22. Oktober 2019 (00:12)

Mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen brachte der SV Gaflenz einen äußerst starken Saisonstart hinter sich. Die Truppe von Trainer Stefan Kogler geriet in den letzten Wochen allerdings des Öfteren ins Straucheln.

Starken Vorstellungen folgten verhältnismäßig hohe Niederlagen gegen Kilb und Retz. Nun fügte Tabellennachbar Scheiblingkirchen die fünfte Niederlage hinzu, es sollte auch die bisher höchste sein. Das zwischenzeitliche Ziel mit 20 Punkten bis zur Pause scheint zwar noch erreichbar, dennoch ist Sand im Getriebe. In dieser Phase sollten erfahrene Akteure dem jungen Team Halt geben und Stabilität verleihen.

Mit Stefan Stradner fällt aber einer der wenigen Routiniers für längere Zeit aus. Nun zeigt sich, abgewanderte tatsächliche Leistungsträger wie Stefan Danner oder Patrick Wimmer wurden im Sommer im Rahmen einer sehr optimistischen Kaderplanung nur durch potenzielle ersetzt. Darüber hinaus drohen dem ohnehin nur dünn besetzten Kader auch noch Abgänge im Winter.

Will man Gaflenz also wieder auf Kurs bringen und der jungen Mannschaft ein schwieriges aber in dieser Verfassung mögliches Abstiegsszenario ersparen, so wird man Trainer Stefan Kogler zweifelsohne mit dem einen oder anderen Führungsspieler unter die Arme greifen müssen.