Auf ein Tratscherl am neuen Bankerl in Seitenstetten. Nicht nur einsame Menschen sind eingeladen am Tratschbankerl Platz zu nehmen.

Von Josef Penzendorfer. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:37)
Bei der offiziellen Eröffnung der Tratschbankerl in Seitenstetten mit dabei: : Christian Köstler, Franz Wenger, Lucia Deinhofer, sitzend Brigitte Infanger, Walter Wagner, Fini Krendlsberger, Pater Laurentius Resch, Karl Schörkhuber und Edith und Karl Habsburg-Lothringen (von links).
Penz, Penz

Das Tratschbankerl ist eröffnet. Am Montag trafen sich um 10 Uhr nahe der Filialkirche St. Veit Vertreter von PfarrCaritas, Seniorenpastoral und Katholischem Bildungswerk, um eines von etwa 40 Tratschbankerln in der Diözese offiziell und feierlich zu eröffnen.

„In Post-Corona-Zeiten möge man zwanglos ins Gespräch kommen und miteinander über Gott und die Welt plaudern, aber das Zuhören ist ebenso wichtig!“ Edith Habsburg-Lothringen

Diese sollen tägliche Begegnungen, einen kurzen Tratsch oder Gedankenaustausch fördern, „gerade in Post-Corona-Zeiten möge man zwanglos ins Gespräch kommen und miteinander über Gott und die Welt plaudern, aber das Zuhören ist ebenso wichtig!“, betont die Initiatorin und Vorsitzende der Seniorenpastoral der Diözese St. Pölten, Edith Habsburg-Lothringen. Walter Wagner und Karl Schörkhuber spielten eine derartige Begegnungssituation in netter und humorvoller Art vor.

Pfarrer Pater Laurentius Resch hält den Anstoß zum Kommunizieren für sehr wichtig und möchte mitunter auch selbst hier Platz nehmen und das Gespräch suchen. Brigitte Infanger hob seitens der Gemeinde neben den Begleitpersonen von Spielplatznutzern auch die Friedhofsbesucher als mögliche Gesprächspartner hervor, die für eine belebte Begegnungszone sorgen sollten. Auch mittels Einladungskärtchen ist eine Gesprächsvereinbarung möglich.

Wir hoffen, dass auch noch weitere Pfarrämter und Gemeinden unsere Idee aufgreifen, allein in dieser Woche aber werden sieben derartige Bankerl diözesanweit eröffnet“ Christian Köstler

Die Idee des Tratschbankerls hat man im Mai und Juni schon virtuell realisiert, doch war die eigentliche Zielgruppe auf diese Weise nicht gut erreichbar. „Wir hoffen, dass auch noch weitere Pfarrämter und Gemeinden unsere Idee aufgreifen, allein in dieser Woche aber werden sieben derartige Bankerl diözesanweit eröffnet“, zeigt sich Christian Köstler von der PfarrCaritas erfreut und hofft, dass diese Bankerl häufig besetzt und „betratscht“ werden.