Neue Radroute in Kleinregion Mostviertel-Ursprung. Broschüre über die Enns-Donau-Radroute ist ab Oktober erhältlich. Offizielle Eröffnung erst im Frühjahr.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 03. Oktober 2020 (04:42)
Kerstin Suchan-Mayr (Bürgermeisterin St. Valentin), Reinhold Auer (geschäftsführender Gemeinderat Ennsdorf), Karl Huber (Bürgermeister Ernsthofen), Johann Bruckner (Bürgermeister Strengberg), Karl Josef Stegh (Bürgermeister Behamberg), Josef Alkin (Vizebürgermeister St. Pantaleon-Erla), Lukas Michlmayr (Bürgermeister Stadt Haag) und Manfred Schimpl (Bürgermeister Haidershofen) präsentieren die Broschüre und die Schilder für die neue Enns-Donau Radroute.
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17 Gemeinden und drei Tourismusverbände aus zwei Bundesländern haben eine gemeinsame Radroute erstellt.

Die sogenannte Enns-Donau-Radroute ist rund 100 Kilometer lang und führt über zehn Brücken, die es den Radfahrern erlauben, entweder auf nieder- oder oberösterreichischer Seite entlang der beiden Flüsse zu fahren. „Daher kommt auch die Bezeichnung über-drüber Flusspartie“, erklärt Behambergs Bürgermeister Karl Josef Stegh, der Obmann der Kleinregion Mostviertel Ursprung, durch die die Radroute in Niederösterreich führt.

Die Route startet in Kleinraming und führt im Rundkurs über Ramingdorf (NÖ)/ Steyr (OÖ) entlang der Enns nach St. Pantaleon (NÖ)/ Mauthausen (OÖ), entlang der Donau nach Wallsee (NÖ)/Mitterkirchen (OÖ) und über Strengberg und Stadt Haag zurück.

Im Mittelpunkt steht immer das Wasser

„Mittelpunkt ist immer das Wasser. Zunächst der unscheinbare Bach im Ramingtal, dann die ruhige und breite Enns bis zum Strom der mächtigen Donau. Wir bewegen uns von den sanften Hügeln im Süden zu den flachen und weiten Kulturlandschaften im Norden, zwischen Birnbäumen und Vierkanthöfen dem Wasser entlang, wo an den Mündungen romantische Städte zum Kennenlernen einladen. Die malerische Mostlandschaft, idyllische Platzerl, viele Möglichkeiten zum Rasten und Übernachten machen den besonderen Reiz aus“, schwärmt Stegh.

Gefahren wird hauptsächlich auf wenig befahrenen Nebenstraßen und Wegen. „Unsere Enns-Donau-Radroute bietet viele schöne Erlebnisse, vor allem lohnt es sich, die zahlreichen Angebote beiderseits der Flusslandschaften zu nützen“, sind sich die Bürgermeister der Kleinregion einig.

Eine kompakte Übersicht über die neue Radroute, die auch für Familien mit Kindern leicht zu bewältigen ist, bietet die neue Broschüre „Enns-Donau Radroute“, die ab Oktober kostenlos bei den Gemeindeämtern der Kleinregion erhältlich ist.

Eine offizielle Eröffnung der Route wird es im Frühjahr geben. Bis dahin wird auch die ganze Strecke beschildert sein.