Wolfsbacher ‚Marathonmänner‘ liefen zur Gnadenmutter. Wolfsbacher ‚Marathonmänner‘ liefen vom Heimatort zum Heiligtum nach Mariazell.

Von Josef Penzendorfer. Erstellt am 09. Juni 2020 (14:49)
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Sie haben es wieder einmal geschafft: Nachdem sie 86 Kilometer gelaufen waren, erreichten René Stöger und Robert Stolzlederer glücklich den Pilgerort Mariazell, um beim Gnadenaltar zu danken (von links).  
privat

Sie laufen mindestens sechsmal pro Woche eine Stunde, und das bei fast jedem Wetter – die ehemaligen, nunmehr 38-jährigen Schulkollegen Robert Stolzlederer und Renè Stöger sind seit 2015 Laufpartner und suchen immer wieder neue Ziele.

Marathons unter der Schallmauer von drei Stunden in allen Bundesländern gelten da schon fast als Routine, die Beteiligung an ‚Wings For Life‘ ist selbstverständlich, im Eiltempo auf die Sprungschanze von Bischofshofen im Rahmen des ‚Red Bull 400‘ (400 Meter nach oben mit 70 Prozent Steigung) mit Finalteilnahme gehören schon zu den alljährlichen Herausforderungen.

Bei all diesen Lauf-Events erreichen sie auch tolle Ergebnisse und doch definieren sie ihre Ziele immer wieder neu: So liefen die beiden ‚Marathonmänner‘ bei optimal kühlem Wetter am Pfingstsamstag ab 5 Uhr die Distanz von 86 Kilometern von Wolfsbach zur Basilika in Mariazell in sieben Stunden und 55 Minuten, was einer Lauf-Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa elf Kilometern pro Stunde entspricht. Dabei waren in Summe auch 1822 Höhenmeter auf der Strecke über Kröllendorf – Hiesbach – Randegg – Gresten – Gaming – Langau – Neuhaus und die Passhöhe Zellerrain (1121 m) zurückzulegen.

„Vor der Basilika wurden wir von unseren Familien herzlich empfangen. Wallfahrten lässt sich auch im Laufen, schließlich haben wir aus christlichen Überlegungen dieses Ziel ausgewählt“, betonen die Läufer.