Tierpark Haag: „Liegen mit Bauarbeiten gut im Zeitplan“. Die Bauarbeiten beim neuen Wirtschaftshof für den Haager Tierpark schreiten zügig voran. Der Rohbau soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 28. August 2019 (04:40)
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Tierpark-Stadtrat Johann Kogler ist fast täglich auf der Großbaustelle anzutreffen. Im Hintergrund sieht man die zukünftigen Räumlichkeiten der Tierklinik.

Mit Kosten von rund drei Millionen Euro ist die Errichtung des neuen Wirtschaftshofes für den Tierpark das mit Abstand größte Projekt des Jahres in Haag. Notwendig geworden ist das Großprojekt, weil der alte Bauhof bereits 35 Jahre am Buckel hat und somit nicht mehr den aktuellen Erfordernissen entspricht. Außerdem platzte er auch räumlich schon aus allen Nähten.

Auf dem 11.000 Quadratmeter großen Grundstück gegenüber der Mitarbeiter- und Lieferanteneinfahrt hat man nun in Zukunft Platz genug. Neben einer Tierarztpraxis werden Aufenthalts- und Sanitärräume für die Tierparkmitarbeiter geschaffen, eine Wirtschaftsküche, Kühl- und Futtermittelräume, Garagen, eine Tischlerei und Schlosserei sowie Räume für Heizung und Müllentsorgung.

Bauarbeiten schreiten zügig voran

„Alleine für das Heu- und Strohlager sind in der großen Halle 250 Quadratmeter vorgesehen“, verdeutlicht Tierpark-Stadtrat Johann Kogler die Dimensionen des neuen Wirtschaftshofes, der große Verbesserungen für die Mitarbeiter mit sich bringen wird. So mussten sie etwa bisher für Ausbesserungen an den Spielgeräten auch bei Minustemperaturen im Freien mit der Kreissäge arbeiten. Dafür wird es künftig eigene geheizte Räumlichkeiten geben.

Dank der guten Witterung in den vergangenen Monaten schreiten die Bauarbeiten nach anfänglichen Verzögerungen zügig voran. „Statiker haben festgestellt, dass der Untergrund etwas weich ist. Wir mussten daher eine Rüttelstopfverdichtung durchführen“, erklärt Kogler den Grund für die Verzögerung. Die Zusatzmaßnahmen schlagen sich mit Mehrkosten von 130.000 Euro zu Buche. Eine Änderung des Zeitplans haben sie aber nicht zur Folge. So sollen der Rohbau, der Estrich und der Innenputz bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. „Über den Winter wollen wir dann den Innenausbau in Angriff nehmen“, erläutert Johann Kogler. Die Hackgutheizung soll bereits Anfang Dezember in Betrieb gehen.