2. Mauthausner Donaubrücke: „Stehen hinter Projekt“. ÖVP-Mandatare der Bezirke Amstetten, Perg und Steyr-Land befürworten den Standort für die zweite Mauthausner Donaubrücke.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. September 2020 (06:18)
Die ÖVP-Mandatare der Bezirke Amstetten, Perg und Steyr-Land wie Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner (3.–5. von links), Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer sowie die Bürgermeister Johann Bachinger und Johannes Pressl (9.–11. von links), stehen klar hinter dem Projekt der neuen Donaubrücke Mauthausen.
ÖVP

Vor zwei Wochen verkündeten die Länder NÖ und OÖ die Einigung über den Standort für eine zweite Mauthausner Donaubrücke. Kritik seitens der Bürgerinitiative Verkehr 4.0 wurde ebenso laut wie von Ennsdorfs SPÖ-Bürgermeister Daniel Lachmayr, der ein Gesamtkonzept vermisste und zudem beklagte, dass die Bedenken seiner Gemeinde nicht berücksichtigt worden seien.

Die ÖVP-Mandatare der Bezirke Amstetten, Perg und Steyr-Land stellten sich nun bei einem gemeinsamen Arbeitsgespräch klar hinter das Projekt. „Mit der zusätzlichen Brücke vernetzen wir die Wachstumsregionen auf beiden Seiten der Landesgrenze noch enger miteinander. Beide Bundesländer profitieren dabei, darum stehen wir auch geschlossen hinter dem Projekt“, erklärten sie. Jetzt sei es wichtig, mit den Gemeinden, Anrainern und Grundeigentümer Lösungen für die Detailfragen zu finden. „Beide Bundesländer haben eng zusammengearbeitet, um die beste Gesamtlösung mit dem größten Nutzen für die Region zu finden. Mit der Umfahrung Pyburg-Windpassing konnten bereits 80 Prozent des Verkehrs aus den Ortschaften herausgeholt werden, mit der neuen Donaubrücke wird das Projekt nun vollendet“, betonten sie.