Wichtige Beschlüsse im Gemeinderat Behamberg

Gemeinderat beschloss zweiten Nachtragsvoranschlag und Entkeimungsanlage für die Wasserversorgungsanlage.

Erstellt am 26. November 2021 | 06:02
Gemeinderat Gemeinderatssitzung Symbolbild
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Foto: Shutterstock/Denis Kuvaev

Der zweite Nachtragsvoranschlag stand in der vergangenen Woche im Mittelpunkt der Behamberger Gemeinderatssitzung. Dieser war notwendig geworden, um die Finanzlage der Gemeinde zu aktualisieren.

Dieser Nachtragsvoranschlag weist nun ein Nettoergebnis von 579.100 Euro und ein Haushaltspotenzial von 981.200 Euro auf. Die Summe aus der operativen und investiven Gebarung schließt mit einem Saldo von -1.014.800 Euro. Dabei wurden unter anderem vorgezogene Investitionen für die neue Sportanlage in Ramingdorf mit 660.000 Euro, die Kosten der Entkeimungsanlage für die Wasserversorgung mit 27.000 Euro, Leerverrohrungen für Lichtwellenleiter mit 28.500 Euro sowie Katastrophenschäden der öffentlichen Straßen im Ausmaß von 55.000 Euro berücksichtigt. „So ergibt sich einerseits eine Erhöhung des Finanzierungshaushaltes, und andererseits eine Steigerung der Schulden auf 1.123 Euro pro Kopf gegenüber dem ersten Nachtragsvoranschlag“, berichtet Bürgermeister Karl Josef Stegh.

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Behambergs Bürgermeister Karl Josef Stegh.
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Bereits in der letzten Sitzung hat der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss für den Einbau einer Entkeimungsanlage für die Wasserversorgungsanlage Behamberg gefällt. Nach einer Projektierung wurde der Auftrag nun vergeben, um zukünftig Beeinträchtigungen des Trinkwassers in der öffentlichen Wasserversorgungsanlage durch Verkeimung entgegenzuwirken. Der Einbau soll nun rasch über die Bühne gehen. „Die Anlage ist bereits bestellt. Es sollte sich noch heuer ausgehen“, betont der Ortschef.

Beschlossen wurde in der Gemeinderatssitzung auch die Anpassung der Wassergebühren. „Die öffentliche Wasserversorgungsanlage muss ständig gewartet, alte Leitungen erneuert, mit neuen Steuerungssystemen ausgestattet und zusätzlichen Ringleitungen abgesichert werden. Wesentliches Ziel ist es dabei, die Wasserqualität und Wassermenge zu sichern und zu verbessern. Die Gebühren müssen diesen Kosten angepasst werden“, erklärt Stegh den Grund für die Änderung. Die Wasseranschlussgebühr wurde von 9,50 auf 10,50 Euro angehoben, die Wasserbereitstellungsgebühr wurde von 15 auf 17 Euro erhöht. Die Wasserbezugsgebühr beträgt nun 1,85 Euro anstelle von bisher 1,70 Euro. „Mit dieser Tarifänderung, die ab 1. Jänner gültig ist, ist wieder ein kostendeckender Wasserhaushalt möglich, zu dem die Gemeinden gesetzlich verpflichtet sind“, betont Stegh.