Spatenstich für Nahversorger in Haidershofen

Erstellt am 23. September 2022 | 12:18
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8475160_hsv38hai_spatenstich.jpg
Michael Strasser (ÖVP), Siegfried Mühlberghuber (FPÖ), Ulrich Steiner (SPÖ), Vizebürgermeisterin Monika Fürst, Pächter Livio Mrach, Sara Weißenbrunner (Mitarbeiterin am Standort), Alfred Deschberger (Spar), Bürgermeister Manfred Schimpl, Erwin Hackl (Planungsbüro), Planer Hannes Unterbuchschachner und Bauleiter Christian Schallauer (von links) beim Spatenstich für den neuen Nahversorger.
Foto: Gemeinde Haidershofen
Bauarbeiten für den neuen Spar-Markt beginnen mit 26. September.
Werbung

Zu klein und nicht mehr wirklich zeitgemäß ist der Nahversorger in Dorf an der Enns. Deshalb plante die Gemeinde schon vor Jahren, das Geschäft zu erweitern. Diese Pläne scheiterten aber letztendlich an der fehlenden dreiseitigen Verbauung. Deshalb entschied man sich, rund 400 Meter vom bestehenden Spar-Markt entfernt neu zu bauen. Am Montag fand nun der gemeinsame überparteiliche Spatenstich für den neuen Nahversorger statt. Insgesamt investiert die Gemeinde rund 1,5 Millionen Euro in dieses Projekt, das von der Firma Mayr-Bau aus Steyr umgesetzt wird.

Am kommenden Montag wird am Grund beim Recycling-Platzl mit den Baggerarbeiten gestartet und bis Weihnachten soll die Gebäudehülle errichtet werden. Im Frühjahr 2023 soll der Nahversorger dann schon eröffnet werden. „Die einstimmigen Beschlüsse im Gemeinderat und der heutige Spatenstich zeigen, dass dieses Projekt über die Parteigrenzen hinweg großen Zuspruch findet. Mit diesem Projekt gehen wir auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ein und schaffen einen neuen und modernen Nahversorger“, freut sich Bürgermeister Manfred Schimpl. Auf rund 400 Quadratmetern entsteht ein Geschäft, das alle Bedürfnisse des Alltags decken wird. Mit Livio Mrach gibt es einen Pächter, der beide Spar-Standorte in Haidershofen weiterführen wird.

Die Lage des Marktes ist durch die Anbindung an das Radnetz nach Hainbuch und die Haltestelle der ÖBB optimal. In Zukunft wird auch noch ein neuer Radweg die Wohngebiete in Dorf an der Enns erschließen. „Ich bin selbst nicht aus Hainbuch, weiß aber, wie wichtig dieser Nahversorger für die gesamte Ortschaft ist. Viele Bürgerinnen und Bürger haben mich bereits angesprochen, dass sie sich freuen, wenn das Projekt endlich losgeht“, erklärt der künftige Bürgermeister Michael Strasser, der sich bei den anderen Fraktionen für die Einstimmigkeit bedanken möchte.

Große Freude mit dem Projekt hat man auch bei der SPÖ und FPÖ. „Der Bau eines neuen Nahversorgers freut uns sehr. Vor allem auch, weil es sich um ein fraktionsübergreifendes Projekt mit einstimmigen Beschlüssen handelt, das zur Lebensmittelversorgungssicherheit des größten Ortsteils der Gemeinde entscheidend beiträgt“, betont Ulrich Steiner (SPÖ). „Für das Weiterbestehen eines Nahversorgers in Hainbuch/Dorf an der Enns ist dieser Neubau nahezu unumgänglich, weil Sanierungskosten, Bausubstanz und Platzmangel des bestehenden Objektes weder finanziell zumutbar noch zukunftstauglich sind“, ist der Neubau auch für Siegfried Mühlberghuber (FPÖ) eine gute Entscheidung.

Werbung