Beseeltes Konzert in Haag

Herbert Pixner Projekt sorgte zum Abschluss mit einem „Jubiläumsprogramm“ für ein unvergleichbares Musikerlebnis.

Erstellt am 20. August 2021 | 05:19
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Mit dem umjubelten und seit einem Jahr ausverkauften Konzert des Herbert Pixner Projekts ging die im Rahmen des Haager Theatersommers veranstaltete Perlenreihe am Montag der Vorwoche zu Ende.
Foto: Kogler

Multiinstrumentalist Herbert Pixner hat mit seiner Band – die aus dem Saitenvirtuosen an der Gipsy-, Flamenco- und E-Gitarre Manuel Randi, dem fantastischen Kontrabassisten Walter Unterlechner und seiner Schwester, einer seidenweichen Harfenistin, Heidi Pixner besteht – den Stadtplatz am Montagabend mit einer beseelten, aus Raum und Zeit gefallenen Performance beehrt.

Und das seit einem Jahr ausverkaufte Konzert wurde von den lauschenden Fans mit einer dem Ausnahmekünstler und seiner Darbietung würdigen Atmosphäre geehrt. Und die „Wettergöttin“ hatte für einen lauen Sommerabend gesorgt. Viele der Besucher hatten eine halbe Ewigkeit auf dieses Konzert gewartet. Das hat schon was, vor allem für Pixner. So nahm er in perfekter Symbiose mit seiner kongenialen Band sein Publikum mit auf einen herrlichen Streifzug durch seinen Musikkosmos. Ein Best of von einem Best of von einem Best of. Ganz in Sinne seiner Ansage wurden besondere Lieder aus dem umfangreichen Repertoire interpretiert und er erfüllte mit klugem Entertainment und grandioser Musikalität die Erwartungen des hellauf begeisterten Publikums.

Pixner Projekt fusionierte leichtfüßig Volksmusik, Blues, Flamenco, Jazz, Rock und Country. Vom ersten Song an sprang der Funke über und man erfreute sich an den poesievollen Kompositionen, wie etwa das unüberbietbar schön vorgetragene Lied „Morgenrot“, das sich als absoluter Höhepunkt entpuppte oder das melancholische „Antoni Schnee“. Bei der Verbeugung am Ende, nach einem schwirrenden „Schenkelklopfer“ und einem sanften Wiegenlied, huschte Pixner ein besonderes Lächeln über das Gesicht – ja, er hat an diesem Abend wieder etwas Wunderbares vollbracht. Standing Ovations.