Ende für Wassernot in Kürnberg in Sicht. Kürnberg darf an das Wasserversorgungsnetz von Behamberg und Haidershofen anschließen. Baustart könnte bereits im Frühjahr sein.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 05. September 2017 (06:17)
Die Wasserversorgung von Kürnberg soll mit einer einzigartigen Gemeindekooperation auf sichere Beine gestellt werden. Die Gemeinden Haidershofen mit Bürgermeister Manfred Schimpl (l.) und Behamberg mit Bürgermeister Karl Josef Stegh (r.) werden mit ihrer Wasserversorgungsleitung alle Versorgungsengpässe ausmerzen – zur Freude von Bürgermeister Johannes Heuras (2.v.l.) und Vizebürgermeister Alois Seirlehner (2.v.r.).
Sabine Hummer

Seit Mittwoch ist es fix – Kürnberg soll an das Wasserversorgungsnetz von Behamberg/Haidershofen angeschlossen werden! Die Verhandlungen zwischen den Gemeinden sind positiv abgeschlossen. Fehlen nur noch die Gemeinderatsbeschlüsse.

„Wir haben Handlungsbedarf“

Eigentlich deckt das Wasserversorgungsnetz der St. Peterer Katastralgemeinde ja den derzeitigen Normalverbrauch der Kürnberger Bevölkerung ab. In Spitzenzeiten kommt es aber zu Engpässen, noch dazu, wenn der Sommer auf heiß schaltet.

„Auch heuer sind wir wieder massiv aufgeschnappt und haben ständige Wasserlieferungen erhalten“, informiert der Ortsvorsteher, Vizebürgermeister Alois Seirlehner. „Wir haben Handlungsbedarf, denn durch die Wassernot ist auch jegliche Siedlungstätigkeit gestoppt.“

Die Marktgemeinde St. Peter/Au hat in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich mehrere Varianten für die künftige Trinkwasserversorgung erstellt. Als beste und nachhaltigste Lösung für Kürnberg stellte sich der Anschluss an das Leitungsnetz von Behamberg-Haidershofen heraus.

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