Startschuss für neue Rotkreuz-Zentrale in St. Peter. Harvester rückt für die nötigen Schlägerungsarbeiten im Burgholz in der ersten Dezemberwoche an. Baustart für die neue Rot-Kreuz-Zentrale ist im Frühjahr geplant.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 28. November 2017 (04:48)
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Am Freitag präsentierten Bezirksstellenleiterin Katharina Latschenberger (vorne 5.v.r.) und Planer Hannes Kammerhofer (vorne 6.v.r.) dem Rot-Kreuz-Team die Detailpläne für die neue Dienststelle.
Sabine Hummer

Die Vorarbeiten für die neue Rot-Kreuz-Dienstleitstelle in St. Peter, die wie berichtet auf einem Waldstück am Rande des Burgholzes errichtet wird, laufen. Eine Schneise wurde bereits in das Waldstück geschlagen, alle kleineren Tannen- und Fichtenbäume wurden von der Agrargemeinschaft St. Peter/Au der Gemeinde für die weihnachtliche Dekoration im Schloss und im Markt zur Verfügung gestellt.

Anfang Dezember fällt der offizielle Startschuss für die Rodungsarbeiten, die mithilfe eines Harvesters (Holzvollernter) durchgeführt werden.

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Eine Schneise wurde in der Vorwoche in das Waldstück des Burgholzes geschlagen. Anfang Dezember starten die großen Rodungsarbeiten.
Sabine Hummer

Der Kaufvertrag für das rund 5.500 Quadratmeter große Waldstück mit der Agrargemeinschaft ist unter Dach und Fach, eine Ersatzaufforstungsfläche steht bereit.

Das Projekt ist seitens des Landes NÖ genehmigt und auch die Finanzierung des rund 2,5-Millionen-Vorhabens steht: Neben Eigenmitteln des Roten Kreuzes und anteilsmäßigen Kostenbeteiligungen durch die sieben Betreuungsgemeinden (Aschbach, Biberbach, Ertl, St. Peter/Au, Seitenstetten, Weistrach und Wolfsbach) hat auch das Land NÖ seine finanzielle Unterstützung zugesagt.

Am Freitagabend wurden das Großprojekt und die Detailpläne von Bezirksstellenleiterin Katharina Latschenberger und dem Planer Baumeister Hannes Kammerhofer (Firma Girkinger), der Rot-Kreuz-Belegschaft vorgestellt.

Regionale Firmen sollen Projekt verwirklichen

Künftig wird den Mitarbeitern der Bezirksleitstelle St. Peter wesentlich mehr Platz zur Verfügung stehen. „Es war eine große Herausforderung, das vom Landesverband vorgegebene Raumkonzept zu erfüllen und dennoch ein zukunftsweisendes Projekt daraus zu machen, das die Anforderungen an eine moderne Dienststelle erfüllt“, erklärt Baumeister Kammerhofer.

Neben der Einsatzzentrale werden im Erdgeschoß Räume für Verwaltung, öffentlichen Bereich und die Aufenthaltsbereiche der Mitarbeiter entstehen. Im Obergeschoß sind ein Raum für das Jugend-Rot-Kreuz, Schulungsräume und Ruhebereiche für die Nachtdienste geplant. Für den umfangreichen Fuhrpark stehen acht Garagenstellflächen sowie eine Waschbox zur Verfügung.

Derzeit läuft die Ausschreibung. „Wir haben in der Region ausgeschrieben, weil es uns sehr wichtig ist, dass wir regionale Firmen bei diesem Großprojekt beschäftigen“, sagt Katharina Latschenberger.

Der Baustart wird spätestens im Frühjahr 2018 erfolgen, wenn es die Witterung zulässt, sobald die Rodungsarbeiten Ende Jänner abgeschlossen sind.