Strengberger Gschwandtner neu in Jury von Start-Up-Show. Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner aus Strengberg ist ab Jänner 2019 in der Jury bei „2 Minuten 2 Millionen“.

Erstellt am 08. August 2018 (06:09)
Eisler
Der gebürtige Strengberger Florian Gschwandtner (links) löst Michael Altrichter als Investor in der Start-Up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ ab.

Die PULS 4 Start-Up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ startet mit einem neuen Investor in die nächste Saison: Florian Gschwandtner verstärkt ab Jänner 2019 die Jury und löst damit Michael Altrichter ab. Die Dreharbeiten starten bereits im Herbst.

Fitnessunternehmen statt Bauernhof

Florian Gschwandtner (35) ist das internationale Aushängeschild der jungen, österreichischen Start-Up-Szene. Er wuchs mit zwei Geschwistern in Strengberg in Niederösterreich auf und hätte noch vor einigen Jahren den Bauernhof seiner Eltern übernehmen sollen. Der begeisterte Sportler hatte aber andere Pläne und gründete 2009 mit drei Kollegen das Health- und Fitnessunternehmen Runtastic.

Das Projekt wurde anfangs durch die Einnahmen aus der Entwicklung von Apps und anderen Produkten für österreichische Telekom-Unternehmen finanziert. Im August 2015 wurde Runtastic dann für 220 Millionen Euro von der adidas-Gruppe erworben.

Runtastic beschäftigt mehr als 240 Personen an den Standorten Linz/Pasching, Wien und Salzburg. Florian Gschwandtner blieb auch nach der Übernahme durch adidas der CEO des Unternehmens. Außerdem war der Jungunternehmer 2017 als Experte im Regierungsteam tätig und gab dort seinen Input zum Thema „Digitalisierung & Innovation“ in Österreich.

„Ein Unternehmer kann in jedem stecken“

Teile des Erlöses aus dem Runtastic-Verkauf investierte er bereits in österreichische Start-up-Unternehmen – mit Cash-Investments und Know-how wird Gschwandtner bei „2 Minuten 2 Millionen“ viele weitere Jungunternehmer kräftig unterstützen. Gschwandtners Interesse liegt vor allem bei Projekten mit Technologie- und Produkt-Schwerpunkt. Wegen seiner Leidenschaft zum Sport und der Landwirtschaft möchte er auch den Bereichen Food & Beverage besondere Aufmerksamkeit schenken.

„Es ist eine große Herausforderung, den Mut aufzubringen ein Start-Up zu gründen. ,2 Minuten 2 Millionen‘ zeigt, dass in jedem ein Unternehmer stecken kann. Die Show bietet die perfekte Bühne für Neo-Unternehmer, den richtigen Investor zum optimalen Zeitpunkt zu treffen. Ich, als Gründer und Investor, sehe mich in der Pflicht, etwas an die Start-Up-Szene zurückzugeben – und dafür ist „2 Minuten 2 Millionen“ die beste Plattform“, erklärt Gschwandtner den Grund für sein Engagement.

Michael Altrichter zieht sich als Investor in der nächsten Staffel zurück. Seinem Nachfolger streut er Rosen: „Mit Florian Gschwandtner kommt umfassendes Start-up-Know-how in die Show. Ich könnte mir keinen besseren Nachfolger wünschen.“