St. Peter in der Au bittet Bürger um ihre Fotoschätze. St. Peter sucht aus Anlass „50 Jahre Großgemeinde“ Bilder über Events, das Vereinsgeschehen und Projekte aus dieser Zeit.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 21. Februar 2021 (05:47)
Bürgermeister Johannes Heuras, Infoblatt-Verantwortliche Sabine Hummer und Gemeindearchivar Daniel Brandstetter bitten die Bevölkerung um rege Mithilfe bei der Gestaltung eines Fotoalbums über die Gemeindegeschichte der letzten 50 Jahre.
Gemeinde St. Peter in der Au

Die Großgemeinde St. Peter/Au feiert heuer ihren 50. Geburtstag. Das ist ein gebührender Anlass, um die Gemeindegeschichte der letzten 50 Jahre aufzurollen und in Wort und Bild Revue passieren zu lassen.

„Wir wollen sozusagen ein Familienalbum der Großgemeinde-Familie erstellen und rufen daher die Bevölkerung und insbesondere alle Vereine und Institutionen dazu auf, uns dabei tatkräftig zu unterstützen“, sagt Bürgermeister Johannes Heuras.

In diesen fünf Jahrzehnten hat es unzählige Veranstaltungen, Ereignisse im öffentlichen Leben und bei den Vereinen gegeben, Jubiläen ebenso wie Bautätigkeit und natürlich eine Entwicklung der einzelnen Ortsbilder. Fotografische Zeitdokumente darüber sind jedoch am Gemeindeamt und im Gemeindearchiv rar.

Vor allem aus der Vor-Digitalen-Zeit der 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre stehen leider nur wenige Fotos zur Verfügung. Aber auch von den Jahren danach gibt es bestimmt noch viel privates Bildmaterial abseits der offiziellen Fotos. „Ich bitte Bürger, nach ihren Fotoschätzen zu suchen und diese der Gemeinde zur Verfügung zu stellen“, ersucht der Bürgermeister.

Um digitale Fotos ohne große Umwege an die Gemeinde zu schicken, wurde eine eigene Cloud erstellt, wo Bildmaterial bequem von zu Hause aus hochgeladen werden kann.

Analoge und digitale Fotos sind willkommen

Analoge Fotos können am Gemeindeamt vorbeigebracht werden, wo Schlossmanagerin und Infoblatt-Verantwortliche Sabine Hummer gerne dabei hilft, die Fotos zu scannen und somit zu digitalisieren.

„Fotos sind ein wesentlicher Baustein unserer Erinnerungskultur. Ob im privaten oder im öffentlichen Bereich, stellen sie eine Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft her. Altes zu bewahren ist eine wichtige Aufgabe“, ist es Gemeindearchivar Daniel Brandstetter ein Anliegen, die Sammelleidenschaft der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Jubiläumsjahres anzuregen.

Die Fotos sollen dann auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „In welcher Form das geschehen wird, hängt vom Rücklauf ab“, informiert der Bürgermeister und hofft auf rege Beteiligung.