Kreative Köpfe für Haager Stadtlogo gesucht. Haager Schüler sollen im Rahmen eines Wettbewerbs Logoideen für den Stadtentwicklungsprozess entwerfen. Die besten zehn Entwürfe werden prämiert.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 28. April 2021 (05:13)
Symbolbild
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Vor über 20 Jahren befand sich Haag das letzte Mal in der aktiven Phase der Landesaktion „Stadterneuerung“. Seit Jahresbeginn arbeitet die Stadt neuerlich an einem Konzept für eine nachhaltige Gemeinde und Ortskernentwicklung und will spannende Projekte mithilfe von Bürgerbeteiligung erarbeiten und umsetzen.

Um die Stadterneuerung als Prozess in der Gemeinde und auch der Region klar erkennbar zu machen, sucht man nun die Hilfe der Schulen. „Wir brauchen dich. Kreiere uns ein Logo für Haag“, lautet der Aufruf an alle Haager Schüler und auch jene Haager Jugendlichen, die woanders eine Schule besuchen, an dem Logowettbewerb teilzunehmen.

„Wir wollen schauen, welche kreativen Ideen kommen“, betont Bürgermeister Lukas Michlmayr, dass es bei dem Wettbewerb nicht um ein fix fertiges Logo gehe, sondern um eine Logoidee.

Siegerlogo wird bei Sitzung im Mai gekürt

Das Logo muss jedoch einige Kriterien erfüllen: Es soll einfach und trotzdem aussagekräftig sein sowie sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß umsetzbar sein. Dem Betrachter soll mit dem ersten Blick klar sein: Das beschreibt den Stadterneuerungsprozess in Haag. Damit identifiziert man sich in Haag. Die Logoidee kann gezeichnet, gemalt, gebastelt oder am Computer entworfen werden und bis 14. Mai am Gemeindeamt oder in der Schule abgegeben werden.

Die Entwürfe werden im Rahmen der Stadterneuerungs-Beiratssitzung im Mai vorgestellt und ein Siegerlogo durch die Mitglieder gekürt. „Bei einer Auftaktveranstaltung im Sommer wird der Sieger prämiert. Die Top 10 der Logoentwürfe erhalten einen tollen Preis“, verspricht der Stadtchef. Zudem darf der Siegesentwurf mit einem ortsansässigen Grafiker aufbereitet werden.

Bei der Sitzung des Beirates in der Vorwoche wurde auch beschlossen, ein offenes Büro zu installieren. „Dort wollen wir die Ergebnisse der Umfrage aushängen und die Bürger können dort über die Entwicklung diskutieren und vorhandene Ideen weiterspinnen“, erklärt Michlmayr den Sinn des Büros. Im Gegensatz zu Amstetten, wo dafür ein eigenes Haus am Hauptplatz errichtet wurde, wird man in Haag einen Leerstand am Hauptplatz damit wieder beleben.