Loch in Leitung sorgte für Wasserrohrbruch. 45 Kubikmeter pro Tag flossen in Seitenstetten aus. Gemeinde fand die schadhafte Stelle zum Glück rasch. Ein Stein direkt unter dem Rohr dürfte schuld an der Misere gewesen sein.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 05. Dezember 2019 (05:53)
Bürgermeister Johann Spreitzer mit Beschäftigten der Firma Hasenöhrl, die den Rohrbruch fachgerecht behoben. Foto: Hermann Knapp bzw. Atstock Productions/Shutterstock.com (Hintergrund)
Hermann Knapp bzw. Atstock Productions/Shutterstock.com (Hintergrund)

In der Vorwoche haben sich die Investitionen der Gemeinde in die elektronische Überwachung des Wassernetzes bezahlt gemacht. „Wir haben dadurch nämlich einen Wasserverlust festgestellt, der immer mehr zunahm. Zuletzt waren wir schon bei 45 bis 50 Kubikmeter am Tag“, berichtet Bürgermeister Johann Spreitzer.

Bürgermeister Johann Spreitzer mit Beschäftigten der Firma Hasenöhrl, die den Rohrbruch fachgerecht behoben. Foto: Knapp
Hermann Knapp

Sofort begann man intensiv nach dem Leck in der Leitung zu suchen. „Wir konnten es auf den Bereich Treffling eingrenzen. Da an der Oberfläche kein Wasseraustritt zu erkennen war, haben wir Hydrant um Hydrant abgesperrt um den genauen Standort zu lokalisieren“, erzählt der Bürgermeister. Das gelang schließlich auch.

Am Donnerstag wurde nahe des ehemaligen Gasthauses Steinau dann zielgenau unter dem Radweg aufgegraben und das Loch in der erst 11 Jahre alten PVC-Leitung entdeckt. Ursache dürfte ein Fehler beim Verlegen der Wasserrohre gewesen sein. Ein Stein kam offenbar unmittelbar darunter zum Liegen und hat über die Jahre das Rohr ruiniert.

Während der Reparaturarbeiten waren etwa 20 Haushalte in der Treffling ein paar Stunden lang ohne Wasser. Die Kosten für die Gemeinde werden sich geschätzt auf vier bis fünftausend Euro belaufen.