Masseure und Co.: „Durchhalten ist angesagt“. Die Massagefachinstitute hoffen, dass ihre Kunden das flächendeckende Testangebot nutzen und wieder kommen.

Von Josef Penzendorfer. Erstellt am 10. Februar 2021 (05:35)
Für die Berufsgruppenvertretungen gilt es momentan viele Details abzuklären, so auch für Christine Schreiner in Seitenstetten.
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Seit dem Jahr 1999 betreibt Christine Schreiner ihr naturheilkundlich ganzheitlich orientiertes Fachinstitut für Massage namens „Ex animo per manus“ (Aus dem Herzen durch die Hände) in Seitenstetten. Als Bundesinnungsmeisterin-Stellvertreterin, vor allem aber in ihrer Funktion als Landesinnungsmeisterin für Massage, Kosmetik und Fußpflege, hatte die mit viel Herzblut tätige Kommerzialrätin im Vorfeld der Wiederöffnung nach dem Lockdown aufgrund fehlender oder teils schwer nachvollziehbarer Informationen viel zu tun – sei es in der Kommunikation über diverse Medienkanäle, Newsletter oder eben auch im persönlichen Telefongespräch.

Treue für Gesundheit und Arbeitsplätze

Bei allen nicht immer ganz leicht umzusetzenden Corona-Maßnahmen ist es ihr ein Anliegen, dass die Kollegen ihrer Branche als vertrauenswürdige Partner wahrgenommen werden, denen man in Sachen Wohlbefinden, Schönheitspflege, Körperkultur und Gesundheit voll vertrauen kann.

„Wichtig erscheint mir, dass allen wieder ein vernünftiges Arbeiten ermöglicht werden kann und die Kunden trotz einiger zu überwindenden Hürden den Betrieben auch die Treue halten, denn das sichert sowohl Gesundheit als auch Arbeitsplätze“, ist die Bezirksvertrauensperson überzeugt.

Natürlich würden auf die Dienstleister durch die Regelungen zusätzliche Aufgaben zukommen. „Manche Kollegen fürchten auch vermehrte Stornierungen aufgrund der Testvorschriften, einige mussten auch schon aufgeben. Aber Durchhaltevermögen ist jetzt angesagt, wir schaffen das!“, versprüht Christine Schreiner, die sich stets für bessere Rahmenbedingungen ihres Berufsstandes engagiert, gemeinsam mit den drei in ihrer Praxis tätigen Mitarbeiterinnen Optimismus.

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