Radwegausbau im Trefflingtal geplant. Rund 600.000 Euro wird das Projekt kosten. Das Land hat Förderung in Höhe von 210.000 Euro zugesagt.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 17. Januar 2021 (04:28)
Bürgermeister Johann Spreitzer, Baumeister Helmut Tramberger und Vizebürgermeister Leopold Krondorfer hoffen, dass die Verlängerung des Radwegs entlang der L88 im Trefflingtal um rund einen Kilometer wie geplant umgesetzt werden kann. Das Land hat auf jeden Fall schon Fördermittel zugesagt.
Aichinger

Schon im Sommer des letzten Jahres hat die Gemeinde beim Land um eine Förderung für den Weiterbau des Radwegs im Trefflingtal angesucht. Kürzlich kam von Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko grünes Licht: Das Projekt wird mit rund 210.000 Euro unterstützt.

Geplant ist die Errichtung eines rund einen Kilometer langen Teilstückes vom Haus Beham bis zum Haus Hirtenlehner. „Wir freuen uns natürlich über die Förderzusage, ob wir das Projekt mit Gesamtkosten von rund 630.000 Euro aber wirklich starten können, wird davon abhängen, wie sich angesichts der Coronapandemie die finanzielle Situation der Gemeinde heuer insgesamt entwickelt“, sagt Bürgermeister Johann Spreitzer.

Die Planung läuft auf jeden Fall und auch das für die Errichtung des Radwegs nötige wasserrechtliche Verfahren. „Wir bauen da ja entlang der Treffling, was zur Uferbefestigung Steinschlichtungen mit rund drei Metern Höhe notwendig macht. Darum sind die Kosten auch so hoch“, erklärt der Ortschef. Durchgeführt werden sollen die Arbeiten von der Straßenmeisterei St. Peter/Au – unter Einbindung regionaler Firmen.

Im Zuge des Projekts soll die Straßenmeisterei auch gleich bei der Fehringerkurve entlang der L88 ein kleines Stück Gehweg errichten. „Wir haben in diesem Bereich einige Kinder, die derzeit entlang der Straße zur Bushaltestelle gehen müssen. Auf diese Weise wollen wir ihren Schulweg sicherer machen“, sagt Spreitzer.

In Planung ist übrigens auch ein Radweg entlang der Bahnhofstraße bis zur Firma Lisec. Von dort will man dann noch eine Verbindung mit St. Peter schaffen. „Die Verwirklichung dieses Projekts hängt aber vom neuen kommunalen Investitionsprogramm des Bundes ab und wie viele Mittel wir daraus lukrieren können“, erklärt der Ortschef.