Tierärztin Beate Katharina Schuller übersiedelt. Gemeinde saniert die alte Post, weil die Wände feucht sind. Im Untergeschoß des Gebäudes wird im Frühjahr Beate Katharina Schuller mit ihrer Ordination einziehen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 26. Januar 2019 (05:26)
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Die Mauern der alten Post werden verdichtet, sodass keine Feuchtigkeit mehr aufsteigen kann. Im Bild Bürgermeister Johann Spreitzer (rechts) mit einem Mitarbeiter der Firma Mibag.
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Die Gemeinde ist gerade dabei die Mauern der alten Post trockenzulegen. „Da das Gebäude keinen Keller hat, kriecht die Feuchtigkeit in den Wänden empor. Im Bereich des Hilfswerks im Erdgeschoß ist daher natürlich auch das Raumklima nicht das beste.

Um die Nässe zu bannen, werden Löcher in die Mauer gebohrt und dort eine spezielle Dichtmasse eingespritzt. „Da wo wir das schon gemacht haben, hat es auch bereits Wirkung gezeigt“, sagt Bürgermeister Johann Spreitzer. Er hat noch eine andere positive Nachricht bezüglich alter Post. In den Räumen im Erdgeschoß (rund 130 Quadratmeter), die früher den Darts-Verein beherbergten, wird im Frühjahr die Veterinärin Beate Katharina Schuller eine neue Ordination einrichten. „Wir werden die Räumlichkeiten sanieren und dann einen langfristigen Pachtvertrag mit der Tierärztin abschließen“, sagt der Ortschef. Das Haus ist damit wieder voll. Neben dem Hilfswerk sind dort ja auch der Zahnarzt und ein praktischer Arzt eingemietet.

Schuller begründet den Umzug damit, dass sie in ihrer derzeitigen Praxis in der alten Apotheke nicht mehr genug Platz habe. Außerdem werde das Haus verkauft. „Mir war es wichtig, einen Standort im Zentrum zu finden, wo auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, auch wenn die Besucher über die Straße gehen müssen.“

In der Ordination werden alle Kleintiere wie Hunde, Katzen und Hasen behandelt. Ein Arbeitsschwerpunkt der Tierärztin liegt aber auch auf Geflügel und da vor allem zunehmend auf dem „Hobbyhuhn“. „Es gibt ja immer mehr Private, die sich zwei, drei Hühner halten. Wir machen für sie auch schon eine eigene Sprechstunde“, berichtet Schuller. Die neue Ordination wird auch einen eigenen Hühner-OP haben und einen Bereich, wo geflügelte Patienten versorgt werden können, wenn sie länger in der Praxis bleiben müssen.

Schuller ist mit ihrem Team auch Mitglied in einem Netzwerk von Tierärzten an vier verschiedenen Standorten von OÖ bis St. Pölten. „Das ermöglicht uns die Spezialisierung, die wir brauchen, um alle Tiere optimal betreuen zu können. Es kann nicht jeder alles machen“, sagt Schuller. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich Onkologie.