Bald Baubescheid für Westspange. Bauverhandlung für Westspange Seitenstetten ging ohne Probleme über die Bühne. Projekt könnte im März 2017 starten.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 03. November 2016 (04:57)
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Bei der Bauverhandlung im Gasthaus Ott: Verhandlungsleiter Anton Zöchbauer begrüßte die Bürger.
Hermann Knapp

Über 80 betroffene Bürger waren zur Bauverhandlung für die geplante Westumfahrung ins Gasthaus Ott geladen, gekommen waren etwa 30. Verhandlungsleiter Anton Zöchbauer stellte die Vertreter der Behörden und mit der Umfahrung befassten Firmen vor.

Lokalaugenschein: „Es gab noch einige Anfragen“

Leopold Röcklinger von der Landesstraßenbauabteilung gab dann einen Überblick über das Projekt, beschrieb den Trassenverlauf. Das Ortsgebiet wird künftig über die Michaelerstraße angebunden, wobei Lkw-Verkehr dort weitgehend verhindert werden soll – ausgenommen Quell- und Zielverkehr.

Ein Anrainer äußerte Bedenken, dass sich der Feinstaubeintrag (ausgelöst durch die Hühnerhallen im Nahbereich der Straße) verstärken könnte und damit das Grundwasser bedroht sei. Die Sachverständige versicherte, dass spezielle Humusmulden über die die Oberflächenwässer der Straße geleitet werden sollen, Schadstoffe herausfiltern würden. Grundsätzlich werde die Belastung aber auch nicht höher sein, als zuvor.

Auch ein Lokalaugenschein wurde im Rahmen der Verhandlung durchgeführt. „Es gab noch einige Anfragen der Anrainer. Sie werden alle in der Niederschrift festgehalten“, berichtet Bürgermeister Johann Spreitzer. Er rechnet damit, dass bald ein Bescheid ergeht. Dieser wird vier Wochen nach Zustellung rechtskräftig, sofern keine Einsprüche kommen.

Rund 3.000 Autos

Etwa 3.000 Autos fahren täglich von und in Richtung Waidhofen durch Seitenstetten. 2/3 davon sind reiner Durchzugsverkehr, der durch die Umfahrung aus dem Ort verbannt werden soll.