Volksschule: Sanierung auf Schiene. Gemeinderat gab Auftrag für Detailplanung. Schon im Juni könnten Arbeiten starten, 2020 soll neues Haus in Betrieb gehen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 08. März 2018 (04:39)
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So wird sich die Volksschule samt Zubau und großzügigem Schul- und Lerngarten im Jahr 2020 dem Betrachter darbieten. Die Bauarbeiten sollen bereits im Juni starten.
Gemeinde Seitenstetten

Einstimmig hat der Gemeinderat den Plan für die Sanierung und den Umbau der Volksschule genehmigt. Das Konzept wurde gemeinsam mit den Pädagogen entwickelt.

„Der bestehende Klassentrakt bekommt einen Zubau, in dem vier Klassen untergebracht werden. Insgesamt werden dann statt wie bisher acht zehn Klassen zur Verfügung stehen“, berichtet Bürgermeister Johann Spreitzer. Der neue Gebäudeteil wird außerdem Räume der Lehreradministration sowie flexible Gruppenräume und eine Bibliothek enthalten.

Ein neues zentrales Fluchtwegstiegenhaus ermöglicht die Gestaltung von Aulabereichen in beiden Geschoßen und gewährt Zugang zum großzügigen Schul- und Lerngarten. Der Zubau wurde so angeordnet, dass bei Bedarf eine Erweiterung auf zwölf Stammklassen einfach zu bewerkstelligen ist.

Auch Schulhof wird neu und barrierefrei gestaltet

„Im bestehenden Mitteltrakt der Schule werden sich künftig die Direktion, das Schulwartzimmer und ein Multifunktionsraum befinden, der als Warteklasse oder Foyer genutzt werden kann. Nordseitig werden die Zentralgarderobe und die WC-Anlagen angeordnet“, erklärt der Ortschef.

Im Obergeschoß wird ein neuer Raum für die Nachmittagsbetreuung errichtet. Ein neuer Personenlift sowie ein neuer Übergang im ersten Obergeschoß werden die gesamte Volksschule barrierefrei zugänglich machen. Auch der Schulhof wird neu und barrierefrei gestaltet, der bestehende Brunnen bleibt erhalten. Für den Schülereingang wird ein neues Vordach geschaffen.

Dem Turnsaal wird nordseitig ein neuer Bühnenraum angebaut, die Fluchtwege und Sanitäranlagen werden so gestaltet, dass größere Veranstaltungen möglich werden. Die Gemeinde nutzt da gleich die Chance nach Weistracher Vorbild einen Festsaal zu errichten.

Im zweiten Obergeschoß werden in einem abgeschlossenen Bereich Räume für die Musikschule errichtet.