Volksschule: Vergabe noch heuer. Am 6. Dezember werden Anbote für Um- und Zubau eröffnet. Das Projekt soll möglichst schon im Februar starten.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 04. Dezember 2018 (04:49)
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OrtschefJohann Spreitzer hofft auf moderate Preise.Gemeinde

Die Gemeinde will noch heuer die Weichen für den Zubau und die Sanierung der Volksschule stellen. Die Ausschreibung für das Projekt ist längst erfolgt. Am 6. Dezember ist Anbotseröffnung. „Bei einem Volumen von über vier Millionen Euro hätten wir das Gesamtprojekt österreichweit oder gar EU-weit ausschreiben müssen. Deshalb haben wir es in 22 verschiedene Gewerke aufgeteilt, für die Offerte abgegeben werden können“, sagt Bürgermeister Johann Spreitzer.

Auf diese Weise hat die Gemeinde sichergestellt, dass auch örtliche und regionale Firmen die Chance haben, zum Zug zu kommen. Der Ortschef sieht der Anbotseröffnung auch deshalb mit Spannung entgegen, weil das Preisniveau derzeit schwer abzuschätzen ist. Die boomende Konjunktur hat heuer ja die Kosten für Projekte in die Höhe schnellen lassen. „Wir hoffen, dass die Auftragsbücher der Firmen für 2019 noch nicht so voll sind und daher auch die Preise moderater“, sagt Spreitzer.

Bei der Gemeinderatssitzung am 12. Dezember sollen die Aufträge für das Großprojekt vergeben werden. „Denn nur damit können wir sicherstellen, dass im Februar, wenn die Witterung es zulässt, mit den Arbeiten begonnen werden kann“, erklärt der Bürgermeister. Der Plan sieht ja vor, dass der Zubau schon im Herbstsemester 2019/20 bezogen werden kann. Erst dann wird der Umbau im bestehenden Gebäude starten.

Abgeschlossen werden soll das Projekt 2020. Die Vergabe der Aufträge erfolgt übrigens nach dem Billigstbieterprinzip. Die SPÖ stimmte dem zwar zu, will aber eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Bestbieterprinzip.