Ertler sind immer am Laufenden. Mittels QR-Code können Bürger per Handy abfragen, ob Veranstaltungen noch aktuell sind.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 21. November 2020 (07:17)

Corona macht die Planung von Veranstaltungen schwierig. Jederzeit muss mit Absagen gerechnet werden. Das gilt auch für die Events im diesjährigen Ertler Adventfolder, der vom Kulturverein an alle Haushalte ausgeschickt wird. „Darin steht, wann der Nikolaus kommt, wann die Familien-Fackelwanderung stattfindet und er enthält auch die pfarrlichen Termine rund um das Weihnachtsfest. Wir mussten den Folder jetzt fertigmachen, wissen aber nach wie vor nicht, ob die Termine halten“, sagt Gemeinderat Ludwig Krenn.

Er hat aber eine Möglichkeit ausgetüftelt, um die Bürger am Laufenden zu halten. In der Gemeinde ist ja bereits die Bürgerservice App GEM2GO im Einsatz. Da wird man nicht nur über den nahenden Termin der Müllabfuhr informiert, sondern erfährt auch, welcher Landwirt gerade welche Produkte ab Hof anbietet und in Zeiten des Corona-Lockdowns natürlich auch, welche Speisen man beim Wirt abholen kann.

412 User bereits

412 Ertler nutzen die App bereits – und sie können damit künftig auch abfragen, ob Termine noch aktuell sind. „Mir kam nämlich die simple Idee, den Adventfolder mit einem QR-Code (ein zweidimensionaler, aus Punkten zu einem Quadrat zusammengesetzter, elektronisch lesbarer Code) zu bestücken. Wenn man ihn mit dem Handy einscannt, dann wird die Ertler Bürgerservice-App geöffnet und da wird der aktuelle Status jeder Veranstaltung angezeigt“, berichtet Krenn.

Da in Ertl gerade der Kalender für das Jahr 2021 erstellt wird, hat er dem Bürgermeister auch vorgeschlagen, alle Termine für das kommende Jahr mit GEM2GO abrufbar zu machen. „Wir werden zu diesem Zweck jede Kalenderseite mit einem QR-Code versehen. Scannt man diesen ab, gelangt man in der App auf die aktuellen Termine des betreffenden Monats. Somit können die Ertler Bürger sich im Jahr 2021 immer bequem über den aktuellen Stand der Termine und Veranstaltungen informieren“, sagt Krenn. Bei der Umsetzung des Projekts unterstützt hat ihn übrigens sein Gemeinderatskollege und Informationstechnologie-Profi Tobias Rettensteiner.