Bürgerwunsch erfüllt – Schulstraße ist jetzt 30er-Zone. Bürgermeister Josef Forster hat Verordnung erlassen, die die gesamte Schulstraße ab sofort in eine 30er-Zone verwandelt. Damit erfüllte er einen Wunsch der Bürger.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 22. November 2017 (04:01)
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Kurz vor der Montage der 30er-Beschränkungstafel: V.l. Bürgermeister Josef Forster, Gemeindemitarbeiter Johannes Großalber und Direktor Gerhard Michelmayer.
Sabine Hummer

Die Schulstraße in Ertl ist zwar nicht sonderlich stark befahren, in den Stoßzeiten am Morgen und zu Mittag tut sich aber doch einiges. „Da kann es schon sein, dass Eltern mit überhöhter Geschwindigkeit fahren, damit ihr Kind noch rechtzeitig in die Schule kommt“, erzählt Bürgermeister Josef Forster.

Lokalaugenschein mit dem Postenkommandanten

Anrainer der Schulstraße haben aus diesem Grund beim Ortschef den Wunsch geäußert, die Siedlungsstraße in eine Wohnstraße zu verwandeln. „Das wurde von der Bezirkshauptmannschaft abgelehnt. Ich habe aber gesagt, wenn die ganze Siedlung eine Geschwindigkeitsbeschränkung will, werde ich das forcieren“, sagt Forster.

Innerhalb kürzester Zeit haben alle Anrainer dafür gestimmt. Parallel dazu wurde eine Geschwindigkeitskontrolle aufgestellt, um die Spitzenwerte, den Tempodurchschnitt und die Spitzenzeiten zu messen.

„Mit Postenkommandant Manfred Weichinger war ich vor Ort und habe mir die ganze Situation angesehen. Auch seitens der Polizei und der NÖ Regional-Verkehrsberatung wird eine 30er-Zone an dieser Stelle sehr goutiert“, informiert Forster. Per Verordnung des Bürgermeisters, die zwei Wochen lang an der Amtstafel angeschlagen war, trat die 30er-Zone für die gesamte Schulstraße am 16. November in Kraft.

„Für die Schule ist die Geschwindigkeitsbegrenzung ein wesentlicher Beitrag für die Sicherheit unserer Schüler“, appelliert Direktor Gerhard Michelmayer an alle Eltern dennoch, ihre Kinder zu Fuß in die Schule zu schicken.