Fulminante Eröffnung der Rot-Kreuz-Bezirksleitstelle. Das Rote Kreuz St. Peter/Au feierte den Abschluss des Großprojektes mit einem Fest mit vielen Höhepunkten. Besucher lernten Gebäude mittels Führungen kennen.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 08. Juni 2019 (03:40)
Sabine Hummer
„Es ist vollbracht“, freute sich Bezirksstellenleiterin Katharina Latschenberger mit ihrem Team sowie den Ehrengästen rund um Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (links), Landtagsabgeordneter Michaela Hinterholzer (rechts) und Landesrettungspräsident Josef Schmoll (dahinter) über die offizielle Eröffnung des neuen Rot-Kreuz-Hauses.

„Wenn man an einem Strang zieht und ein ideelles Ziel im Vordergrund steht, dann kann man etwas bewegen. Und das haben wir geschafft“, strahlte Bezirksstellenleiterin Katharina Latschenberger am Sonntag im Rahmen des Festaktes zur Eröffnung der neuen Rot-Kreuz-Bezirksleitstelle.

Innerhalb eines Jahres entstand am Waldrand des Burgholzes eine moderne und zukunftsorientierte Bezirksleitstelle. Den Abschluss dieses Großprojektes mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro galt es am Wochenende gebührend zu feiern.

Die Festmesse am Sonntag wurde von Subprior Pater Florian Ehebruster zelebriert, ein wahrer Ohrenschmaus war die musikalische Umrahmung durch den Musikverein St. Peter/Au und einen Projektchor samt Band, die von Ferdinand Schenkermayr und Johannes Seyrlehner aus Chören der sieben Rot-Kreuz-Gemeinden zusammengestellt wurde. Nach der Segnung des Gebäudes nutzte die Bezirksstellenleiterin den anschließenden Festakt, um all jenen ihren Dank auszusprechen, die zum Gelingen des neuen Rot-Kreuz-Hauses beigetragen haben – allen voran ihrem engagierten Team und den Firmen für die kompetente Arbeit, den Gemeinden und dem Land Niederösterreich für die finanzielle Unterstützung.

„Die Gemeinden stehen hinter dem Roten Kreuz“

Stellvertretend für alle Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden betonte Standort-Bürgermeister Johannes Heuras die Wichtigkeit des gemeinsamen Schulterschlusses zugunsten des Roten Kreuzes: „Das Vorhaben war anfangs eine größere Herausforderung, bei der es nicht sicher war, ob es gelingen wird. Eines war aber von Beginn an klar, dass wir Gemeinden geschlossen hinter dem Roten Kreuz stehen und es ermöglichen, in die Zukunft gewandt zu blicken.“

NOEN
Für ihr Engagement rund um den Bau der Bezirksleitstelle wurde Bezirksstellenleiterin Katharina Latschenberger von den Bürgermeistern der Betreuungsgemeinden mit Blumen beschenkt, von links Josef Forster, Josef Unterberger, Johann Spreitzer, Martin Schlöglhofer, Fritz Hinterleitner, Erwin Pittersberger und Johannes Heuras.

Nach den Grußworten von Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer, Landesrettungspräsident Josef Schmoll, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landtagsabgeordneter Michaela Hinterholzer in Vertretung der Landeshauptfrau wurde das Haus offiziell eröffnet. Die Gäste konnten danach die neue Einsatzzentrale im Rahmen von Hausführungen durch Mitarbeiter des Roten Kreuzes kennenlernen. „Es passiert nicht von alleine, ehrenamtliche Mitarbeiter zu bekommen. Indem wir das Wohnzimmer von zu Hause in die Dienststelle verlegen, schaffen wir es, Ehrenamtliche zu finden“, meinte Landesrettungspräsident Schmoll.

Mit dem Frühschoppen, umrahmt vom Musikverein St. Peter/Au, der Zaubershow durch „Magic Franky“ und dem Luftballonstart wurden dem Eröffnungswochenende noch zahlreiche Höhepunkte gesetzt.