Musik, Literatur, Kunst, Most: Auf ins Carl-Zeller-Jahr. St. Peter feiert den 175. Geburtstag seines berühmten Sohnes Carl Zeller. Das Jubiläumsjahr bietet ein umfangreiches Festprogramm.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 31. März 2017 (05:41)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Mit 9. April startet der Veranstaltungsreigen im Carl-Zeller-Jahr. Mostbaron Michael Oberaigner, Leopold Kogler, Bürgermeister Johannes Heuras, Musikschuldirektor Ewald Huber, Rudolf Bräu vom Carl-Zeller-Chor und Literat Herbert Pauli laden dazu ein.
Sabine Hummer

Seine Melodien – wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol“, „Christel von der Post“ oder das „Ahnl-Lied“ – haben ihn überdauert und finden weltweiten Anklang. Vor 175 Jahren wurde in St. Peter der berühmte Operettenkomponist Carl Zeller geboren. Grund genug für Gemeinde und Kulturschaffende, im Jubiläumsjahr mal so richtig auf die Pauke zu hauen.

Ein großartiges Festprogramm wurde mit vereinten Kräften auf die Beine gestellt. Am Freitag wurde das druckfrische Plakat erstmals der NÖN als Medienpartner exklusiv präsentiert.

Zahlreiche Unikate werden präsentiert

„Wir haben uns überlegt, was es alles von Carl Zeller gibt und haben das bereits traditionelle Operettenprogramm, das seit einigen Jahren am 1. Mai geboten wird, etwas weitergesponnen. Von Musik bis Most ist für jeden etwas dabei“, freut sich Bürgermeister Johannes Heuras über einen gelungenen Querschnitt.

Am 9. April wird das Zeller-Jahr mit einem Tag der offenen Tür im Carl-Zeller-Museum eröffnet. Zahlreiche Unikate von und rund um Carl Zeller werden präsentiert und ein multimedialer Einblick in das Leben und Schaffen des Künstlers geboten. Die Carl-Zeller-Musikschule spielt beim Frühschoppen auf, bei dem erstmals auch der „Carl Zeller Most“ präsentiert wird.

Insgesamt drei hochkarätige Operettenabende werden dem Publikum geboten. Den Anfang macht – traditionell am 1. Mai – das Ensemble Oper@Tee mit dem Zeller-Bühnenwerk „Der Kellermeister“.

Chöre beim Kranzlsingen und „Faszination: Musik“

Ein weiterer Höhepunkt ist die Aufführung des „Vogelhändlers“ durch den Gesangsverein Carl Zeller, der Carl-Zeller-Musikschule, dem Chor „Querfödein“ und dem Männergesangsverein Wolfsbach am 24. Juni.

Erstmals seit 100 Jahren und in einer neuen Textfassung von Herbert Pauli und ist „Die Thomasnacht“ am 12. November mit der Urltaler Sängerrunde, den „Orgelpfeifen – NÖ Lehrerquartett“, Bariton Michael Wagner und Yuri Pranzl am Klavierzu hören.

Der Carl-Zeller-Chor und zahlreiche Chöre aus nah und fern werden beim Kranzlsingen am 10. September das Schloss und den Markt in Musik tauchen.

„Faszination: Musik“ heißt es von 8. Oktober bis 1. November in der „Blaugelben Viertelsgalerie“ im Schloss, wenn Künstler ihre malerischen Vorstellungen von Musik präsentieren.

Literaturfreunde kommen am 11. Oktober ganz auf ihre Kosten. Autor Wolfgang Srb wird selbstverfasste Texte rund um Carl Zeller vortragen.