Zahlungsunfähig! Höfler stellt Insolvenzantrag. Auf 3,1 Millionen Euro belaufen sich die Schulden der Firma Höfler International. Betrieb soll fortgeführt werden.

Erstellt am 16. August 2017 (05:28)
Erwin Wodicka, Erwin Wodicka
Symbolbild

Die Metall- und Maschinenbau-Firma Höfler International GmbH hat ihre Zahlungen eingestellt und beim Landesgericht St. Pölten ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Derzeit wird der Insolvenzantrag vom Gericht noch geprüft, sodass das Verfahren offiziell noch nicht eröffnet ist.

Unternehmen soll fortgeführt werden

34 Dienstnehmer und 84 Gläubiger sind davon betroffen. Die angehäuften Passiva belaufen sich laut Schuldnerangaben auf rund 3,1 Millionen Euro.

Als wesentliche Insolvenzursache wird seitens des Unternehmens der Einbruch der Auftragslage im Bereich Agrartechnik und Landwirtschaft angegeben. Trotz Verkaufs nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögens und Reduktion des Personalaufwands konnte die Insolvenz letztlich nicht abgewendet werden.

Jedoch ist seitens der Geschäftsleitung beabsichtigt, das Unternehmen fortzuführen und den Sanierungsplan – 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren ab Annahme – aus eigener Kraft zu finanzieren.

Seit Oktober 2011 ist die Firma Höfler, die aus einem Familienbetrieb gewachsen ist, international tätig. Nach Ankauf der Mannlicher-Halle im Betriebsgebiet West wurde der Firmensitz 2011 von Weistrach nach St. Peter/Au verlegt.