Startschuss für Spiel- und Sportplatz ist gefallen. Das Kreuzfeld wird in ein Leichtathletikareal für die Schulen umgewandelt. Unterhalb des Friedhofs entsteht ein Spiel- und Begegnungsort für Familien.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 30. März 2018 (05:45)
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Zwei Projekte für die Kinder und Jugendlichen wurden am Mittwoch gestartet. Darüber freuen sich (v.l.) Ortsvorsteherin Lisa Kaindl, NMS-Direktor Erich Greiner, Anrainerin Ulrike Steinmair, Bürgermeister Johannes Heuras, Grundbesitzerin Julia Krifter, Dorferneuerungsobmann Markus Fehringer, Anton und Anna Steinmair sowie Kilian und Laura Krifter.
Sabine Hummer

Seit Mittwoch wird am Kreuzfeld bereits eifrig gebaggert. Und die Baumaschinen haben einiges zu tun, schließlich wird der Rodelhügel versetzt und außerdem muss die Wiese unterhalb des Friedhofs begradigt werden.

Schulnaher Sportplatz und Begegnungszone werden entstehen

Gleich zwei Projekte auf einem Streich werden hier in den kommenden Monaten verwirklicht. Einerseits wird das Kreuzfeld in einen schulnahen Sportplatz verwandelt – ein gemeindefinanziertes Vorhaben, das mit Fördermittel aus dem Schul- und Kindergartenfond unterstützt wird.

Andererseits wird der bisherige Hauptspielplatz im Markt vom Kreuzfeld auf ein angrenzendes Gemeindegrundstück verlegt, das ursprünglich für die Friedhofserweiterung angedacht war, welche nun nicht mehr vonnöten ist. Das Spielplatzprojekt wurde in der Dorferneuerung ausgearbeitet und wird mit 25.000 Euro vom Land NÖ gefördert.

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Die Pläne des neuen Spiel- und Sportareals, das sich im Zentrum des Marktes befindet.
DI Jilka/NÖ Gestalten

Sobald die Erdbewegungen abgeschlossen sind und der neue Rodelhügel errichtet ist, wird mit dem Aufbau des Sportplatzes begonnen. Die Fußballwiese bleibt bestehen, rund um das Spielfeld wird eine Laufbahn mit Rasenbelag angelegt, die die Schüler für Distanzläufe, wie dem 1.000-Meter-Lauf, nützen können.

Weiters wird die Anlage um eine 60-Meter-Laufbahn mit Tartanbelag sowie eine Weitsprunggrube bereichert. Seitens der Schulen ist man sehr froh, dass dieses langersehnte Projekt nun Wirklichkeit wird. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres im Herbst sollte das neue Sportareal fertiggestellt sein.

Der neue Spielplatz soll eine Begegnungszone für Kinder und Familien werden, das war dem Team der Dorferneuerung rund um Obmann Markus Fehringer ein großes Anliegen. Neben einer neuen Schaukel wird auch ein kleiner Kletterparcours entstehen. Selbstverständlich werden auch mehrere schattenspendende Bäume gepflanzt. Vom alten Spielplatz werden einige Geräte wiederverwendet. So werden das Klettergerüst und das sogenannte „Teufelsrad“ auch in Zukunft die Kinder erfreuen.

Bürgermeister Johannes Heuras ist sehr froh, dass dieses besondere Vorhaben auf Schiene gebracht werden konnte: „Ich danke vor allem den Anrainern für das Einvernehmen. Am Mittwoch findet ein Koordinationsgespräch mit allen Firmen statt, damit alles rasch und reibungslos über die Bühne geht.“ Die Kostenschätzung für sämtliche Maßnahmen beläuft sich auf rund 240.000 Euro.