St. Peter in der Au

Erstellt am 10. Januar 2017, 04:28

von Sabine Hummer

Manfred Weichinger ist neuer Postenkommandant. Kontrollinspektor Manfred Weichinger wurde zum Kommandanten der Polizeiinspektion St. Peter/Au bestellt.

Manfred Weichinger leitet seit 1. Dezember die Geschicke der Polizeidienststelle St. Peter in der Au.  |  NOEN, Hummer

Seit 1. Dezember 2016 hat die Polizei St. Peter einen neuen Chef: Kontrollinspektor Manfred Weichinger, zuvor zweiter Stellvertreter der Bezirksleitstelle Amstetten, folgte Helmut Waltenberger als Postenkommandant nach, der sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hatte.

1982 trat Weichinger in den Exekutivdienst ein. „Damals war es noch die Gendarmerie, bei der ich mich auf ein Inserat beworben hatte. Nach der Aufnahmeprüfung wurde ich in die Gendarmerieschule Freiland im Bezirk Lilienfeld einberufen“, erzählt der 54-Jährige von seinen Anfängen als Hüter des Gesetzes. Nach der Grundausbildung und einer zweijährigen Dienstzeit am Posten Breitenfurt im Bezirk Mödling folgten mehrere Dienststellen im Bezirk Amstetten. Am Posten St. Peter hat sich Weichinger inzwischen sehr gut eingelebt.

Großer Unterschied zum städtischen Bereich

„Ich kenne die Gegend, weil ich privat sehr viel im sportlichen Bereich unterwegs bin. Natürlich gibt es einen großen Unterschied zum städtischen Bereich in Amstetten. Der Polizeiberuf bleibt aber der Polizeiberuf, wir decken in St. Peter durchschnittlich das gesamte Spektrum ab, wobei es keine gezielten Problemfelder gibt. Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima und das gesamte Team leistet ausgezeichnete Arbeit. Auch der Posten ist räumlich sehr gut ausgestattet“, lobt der in Wallsee wohnhafte Inspektionskommandant sein neues Umfeld.

Die Dienststelle deckt ein 180 Quadratkilometer großes Einsatzgebiet und 15.000 Einwohner mit Hauptwohnsitz in fünf Gemeinden ab. „Der Kontakt zu den Gemeinden ist sehr gut, schon dank meiner Vorgänger, was wir natürlich beibehalten werden“, sagt Weichinger. Wichtig sei ihm der persönliche Kontakt zur Bevölkerung, weshalb die Polizei – vor allem in der Dämmerungszeit – weiterhin Präsenz zeigen wird.