34.000 Coronatests von Gemeinde durchführt

50 bis 60 Helfer führten in den vergangenen Monaten etwa 34.000 Coronatests für die Gemeinde St. Valentin durch. Am Samstag gab es dazu im Rathaus die letzte Möglichkeit.

Peter Führer
Peter Führer Erstellt am 22. September 2021 | 05:09
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Organisator Arnold Mottas, Michael Hoyer und Andreas Hoyer sowie Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr ziehen Bilanz. Sie blicken zudem den künftig in der Stadt ausschließlich in der Apotheke erfolgenden Tests entgegen.
Foto: Stadtgemeinde

Bis zu 500 Tests pro Testtag führte die Gemeinde, unterstützt von freiwilligen Helfern, seit Jänner durch. Zunächst im Taka-Tuka-Land, später im Rathaus. Nun, am vergangenen Samstag gab es das letzte Mal die Möglichkeit, sich im Rathaus testen zu lassen. „Es war in den vergangenen Monaten eine sehr positive Aktion, aber zuletzt ging die Nachfrage doch deutlich zurück. Daher ist aus unserer Sicht die Testmöglichkeit in der Apotheke ausreichend“, erklärt Organisator Arnold Mottas.

Helfer, Rotes Kreuz und Feuerwehr halfen mit

Er zieht zufrieden Bilanz: Dank der zahlreichen Unterstützung vieler Helfer konnten etwa 34.000 Abstriche entnommen werden. Anfang Jänner 150 pro Tag, in der Blütezeit 1.500 bis 2.000 an drei Tagen pro Woche. Möglich war dies nur aufgrund der Unterstützung von Pflegern, Krankenschwestern, dem Roten Kreuz oder der Feuerwehr, die vor allem viel Material organisierte. Logistisch keine einfache Aufgabe, immerhin galt es auch, Dienstpläne zu machen. „Am Anfang gab es einen großen Andrang und Staus. Jetzt waren es vielleicht noch 80 bis 100. Die Apotheke hat ja auch bereits parallel getestet und jetzt ausreichend Ressourcen zur Verfügung“, führt Mottas aus. Ein schlagendes Argument für die Apotheke sei zudem, dass hier PCR-Tests durchgeführt werden. Diese gelten ja länger als erforderter Nachweis als die Antigentests, die im Rathaus zur Verfügung standen. Auch damit habe sich die Gemeindetestung erübrigt.

Spannend sei zuletzt gewesen, dass ungefähr die Hälfte der Test-Teilnehmer bereits geimpft sind. „Viele haben gesagt, sie sind zwar geimpft, wollten aber prüfen, ob sie auch tatsächlich nicht infiziert sind. Es war über die gesamte Dauer eine sehr familiäre Angelegenheit mit vielen netten Geschichten. So wurden die Helfer von einigen Teilnehmern auch immer mit kleinen Anerkennungen, etwa Kuchen überrascht. Dennoch war es sehr arbeitsreich und intensiv. Am Schluss konnten viele Helfer schon keine Nase mehr sehen“, scherzt Mottas.

St. Valentins Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr unterstreicht außerdem das gute Zusammenspiel zwischen den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern des Roten Kreuzes. „Sie haben lange Zeit das System aufrechterhalten. Für uns war es wichtig, viel zu testen, und so viele Fälle zu finden. Jeder der mitgeholfen hat, hat einen wichtigen Beitrag geleistet“, sagt die Ortschefin, die zugleich Arnold Mottas für seine erfolgreiche Organisation in den vergangenen Monaten großes Lob ausspricht.