Gegen Kopf getreten. Ein Einsatz des Roten Kreuzes St. Valentin hatte für einen 22-jährigen iranischen Asylwerber die U-Haft zur Folge.

Erstellt am 29. August 2017 (05:34)
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Ein Rettungseinsatz des Roten Kreuzes St. Valentin endete für einen 22-jährigen iranischen Asylwerber in der vergangenen Woche mit der U-Haft.

Weil sich der Mann gegenüber dem Rot-Kreuz-Personal grundlos aggressiv verhielt und überdies im Rettungsauto einen Kebap verspeiste, obwohl ihm das untersagt worden war, riefen die Sanitäter die Polizei zu Hilfe. Aber auch die konnte sich beim Asylwerber kein Gehör verschaffen.

Gegen den Kopf des Polizisten getreten

Ein Polizist versuchte, dem Iraner auch in englischer Sprache klarzumachen, dass er seine Aggressionen und den Verzehr von Speisen im Rettungsauto einstellen solle. Ohne Erfolg, denn der Mann begann plötzlich und ohne Vorwarnung auf den Polizisten einzuschlagen. Er schlug ihm mit der flachen Hand gegen den Kopf und trat mit dem Fuß gegen den Kopf des Polizisten.

Nur mit Mühe gelang es den intervenierenden Beamten, dem 22-Jährigen Handfesseln anzulegen. Nach der ambulanten Behandlung in einem Linzer Spital wurde der Asylwerber arrestiert.

Zum Tathergang machte er keine Angaben, weil er aufgrund seines Alkoholkonsums kaum eine Erinnerung an den Vorfall habe. Über den Mann wurde die U-Haft verhängt und er wurde in die Justizanstalt St. Pölten überführt.