Letzter Feinschliff für Veranstaltungszentrum. Veranstaltungszentrum inklusive Musikschule nimmt konkrete Formen an. Einreichplan soll Anfang September fertig sein.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 24. Juli 2018 (04:55)
Stadtgemeinde St. Valentin
Architektin Marianne Durig, Patrick Eberle, Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr, Stadtrat Leopold Feilecker, Architekt Ulrich Burtscher und Generalplaner Cornel Pfister (von links) feilten bei einer Besprechung in Wien an den Details des St. Valentiner Veranstaltungszentrums. Foto: Gemeinde

Mit Hochdruck wird in St. Valentin momentan an der Planung für das neue Veranstaltungszentrum und die darin beheimatete neue Musikschule gearbeitet. Der in der letzten Gemeinderatssitzung geäußerte Wunsch der Vereine, mehr miteinbezogen zu werden, wurde erfüllt. „Es gab eine Kulturausschussrunde, bei der die Vereine über den neuesten Stand informiert wurden“, erklärt Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr.

Eine Arbeitssitzung fand zuletzt in Wien in den Räumlichkeiten der Architekten Marianne Durig und Ulrich Burtscher statt. Gemeinsam mit Generalplaner Cornel Pfister präsentierten die beiden Architekten der Stadtchefin und Stadtrat Leopold Feilecker weitere Verbesserungen und Adaptierungen für das Veranstaltungszentrum.

So wurden der Eingangs- und Foyer-Bereich neu optimiert, die Garderobenbereiche erweitert und die Vereinsküche den Bedürfnissen angepasst. „Es gibt jetzt drei Bereiche, wo für die Vereine eine Ausschankmöglichkeit besteht“, erläutert Suchan-Mayr.

Planung geht nun in die Endphase

Für eine weitere Lagermöglichkeit ist nun unter den Künstlergarderoben und dem Tisch- und Sessellager eine Teilunterkellerung in der Größe von etwa 280 Quadratmetern vorgesehen, die über eine zentrale Stiege erreichbar ist.

„Das sind reine Lagerflächen und keine Räume, die anders genutzt werden können“, betont die Bürgermeisterin. Transportiert werden sollen die im Keller zu lagernden Gegenstände mit einer Scherenhebebühne. Auch der Gastro-Bereich wurde umgeplant und für die zu erwartenden Bedürfnisse optimiert.

Läuft alles nach Plan, dann könne, so Suchan-Mayr, Anfang September der Einreichplan fertiggestellt und die Behördenwege für die Bewilligung eingeleitet werden. Nach der behördlichen Prüfung und Erteilung der Baugenehmigung könne aller Voraussicht nach im Frühjahr 2019 mit der Ausschreibung des Generalübernehmers begonnen werden. Im Herbst 2019 sollten dann die ersten Bauarbeiten gestartet werden. Rechnet man mit einer Bauzeit von rund 20 Monaten, dann ist mit einer Fertigstellung des Veranstaltungszentrums Mitte 2021 zu rechnen.