„Liederatur“ als Kabarett am Abend. Franz Joseph Machatschek präsentierte bei der vorletzten Veranstaltung des „Valentiner Sommergfühls“ sein Programm.

Von Karl Fuchs. Erstellt am 25. August 2017 (06:05)
Karl Fuchs
Franz Joseph Machatschek bei seinem Auftritt mit Gitarre (r.). Begleitet wurde er von Kübeltrommler Franz Löchinger.

Das Kabarett Machatschek „Komm gut durchs Jahr mit Machatschek“ war die vorletzte Veranstaltung des „Valentiner Sommergefühl“. 60 Besucher waren zu dieser Veranstaltung gekommen und ließen sich von Franz Joseph Machatschek mit teils schrägen Geschichten begleitet von Wienerliedern berieseln.

Ein Simmeringer Maurermeister als Hauptakteur

Seine öffentlichen und privaten Auftritte sind immer dieselben: Er trägt Bart, Halstuch, Hut und Sonnenbrille. Die Brille nimmt er auch im Kaffeehaus oder bei seinen Auftritten nie ab.

Der Machatschek, seiner Legende nach ein Simmeringer Maurermeister, der mit seinem Betrieb in den Bankrott schlitterte, ist dennoch auf sein Schlamassel stolz, obwohl es ihm manchmal auch leidtut. Mit seiner Musik und der Gitarre als Lebensretterin konnte er sich letztlich trotzdem über Wasser halten.

Seine Lieder und Romane, die er schreibt, nennt er „Liederatur“. Die Machatschek Mythologie beinhaltet dabei manche Programmpunkte, denen man nicht immer Glauben schenken darf. Seine Liedtexte und Verse in Dialekt, manchmal poetisch, dann wieder einmal schräg und dusselig, sind leider nicht immer beim Publikum angekommen.