In 3 Bundesländern aktive Graffitisprayer ausgeforscht. Sachbeschädigungen in St. Valentin (Bezirk Amstetten) führten Polizei auf die Spur eines Trios, das auch in zwei anderen Bundesländern "aktiv" gewesen war...

Von Redaktion noen.at. Update am 13. Februar 2017 (10:41)

Bedienstete der Polizeiinspektion St. Valentin hatten seit Anfang 2016 intensive Erhebungen wegen zahlreicher Graffitis geführt. Im Zuge der Ermittlungen fanden die Kriminalisten heraus, dass dieselben Unbekannten weitere Sachbeschädigungen auch in Oberösterreich sowie in der Steiermark verübt haben.

Lärmschutzwände und Unterführungen als Ziel

In Summe konnten die Beamten 59 Taten (24 in St. Valentin und Ennsdorf, eine in Mauthausen/OÖ und 34 in der Innenstadt von Graz) mit einem Gesamtschaden von rund 67.000 Euro klären.

Die Tathandlungen wurden im Zeitraum von Anfang Februar bis Ende Oktober 2016 begangen. Unter anderem wurden Lärmschutzwände, Verkehrsschilder, Autobahn- bzw. Eisenbahnunterführungen, Busse, ein Personenzug und eine Vielzahl an Hausfassaden durch das Aufsprühen von Graffitis – überwiegend die Schriftzüge „Longo“, „TRKZ“ und „FROSK“ – beschädigt.

Dank der umfangreichen Emittlungen gelang es der Exekutive, die Beschuldigten auszuforschen. Es handelt es sich bei den Tätern um drei Männer im Alter von 21 Jahren mit Wohnsitzen in den Bezirken Amstetten und Freistadt (OÖ) sowie in Graz. Alle drei sind größtenteils geständig, sie wurden der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.