Park&Ride-Anlage beim Bahnhof wurde erweitert. Beim St. Valentiner Bahnhof wurden 47 zusätzliche Pkw-Stellplätze offiziell in Betrieb genommen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 14. Mai 2019 (04:00)
NÖ Straßendienst
Patrick Vösl (Straßenmeisterei Haag), Verkehrsstadtrat Thomas Hagmüller, Andreas Waldbauer (ÖBB), Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr, zweiter Landtags-Präsident Gerhard Karner, Franz Stiedl (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Stadtrat Andreas Pum, Rudolf Dirnberger (Leiter-Stellvertreter der Straßenmeisterei Haag) und Florian Abel (Lehrling Straßenmeisterei Haag) beim Park & Ride-Provisorium.

Beim St. Valentiner Bahnhof einen Parkplatz zu ergattern, ist oftmals ein sehr schwieriges Unterfangen. „Die Park&Ride-Anlage ist überlastet und ein Ausbau dringend notwendig“, erklärte Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr (SPÖ) schon seit Längerem, dass eine Erweiterung des Areals unumgänglich sei. 150 zusätzliche Pkw-Stellplätze und 30 überdachte Fahrradabstellplätze zu errichten, hatte man sich daher zum Ziel gesetzt.

Insgesamt wurden in einem ersten Schritt 830.000 Euro für die Planung und den Ankauf der erforderlichen Grundstücksfläche budgetiert. Die Gemeinde muss diese Summe aber nicht alleine stemmen, denn das Land Niederösterreich unterstützt das Projekt mit 290.500 Euro.

Bis die erweiterte Anlage den Pendlern in neuem Glanz zur Verfügung steht, müssen sie sich noch bis Ende des Jahres gedulden. Vorerst wurde nämlich nur ein Provisorium mit 47 weiteren Stellplätzen errichtet, das in der Vorwoche vom zweiten Landtagspräsidenten Gerhard Karner offiziell in Betrieb genommen wurde.

415 Stellplätze auf westlichen Seite

Mit der Errichtung der zusätzlichen Parkplätze stehen den Pendlern nun insgesamt 415 Stellplätze auf der westlichen Seite des Bahnhofs zur Verfügung. Die Zufahrt zu dieser Anlage erfolgt über die bestehende Aufschließungsstraße. Die Arbeiten wurden von der Straßenmeisterei Haag durchgeführt. Der Winterdienst und die Erhaltung der Anlage werden von der Stadtgemeinde St. Valentin übernommen.

Mit einem Gesamtkostenaufwand von mehr als 1,3 Millionen Euro wurden seit Ende 2012 vom Land NÖ rund 2.500 Stellplätze im Rahmen der Errichtung von Park&Ride-Provisorien geschaffen, wobei die Flächen dafür zum größten Teil von ÖBB und Gemeinden zur Verfügung gestellt wurden. Man will den öffentlichen Verkehr so attraktiver machen.

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