Platz für Spielplatz gefunden. Familie Wirlinger stellt Grundstück zur Verfügung.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 15. Oktober 2020 (12:06)
Stadtrat Andreas Pum (links) und Vizebürgermeister Ferdinand Bogenreiter beim Grundstück von Marlene und Markus Wirlinger, auf dem der neue Spielplatz entstehen soll.
privat

Weil der Eigentümer das Grundstück verkauft, muss der Spielplatz in der Josef-Stöckler-Straße aufgelassen werden. Der Plan, in der Windberg-Siedlung einen neuen Spielplatz zu errichten, scheiterte an Vorbehalten von Anrainern. Auch bei einem Ersatzgrundstück im Bereich Bergstraße stieß die Gemeinde mit den Spielplatzplänen auf Widerstand. Nun gibt es aber gute Nachrichten. Es wurde ein Grundstück in unmittelbarer Nähe des bisherigen Spielplatzes gefunden.

„Die Verhandlungen über neue Spielplatzflächen laufen sehr positiv. Seitens der Eigentümer Marlene und Markus Wirlinger wurde bereits Unterstützung zugesagt“, freut sich ÖVP-Stadtrat Andreas Pum, der auf das rund 2.000 Quadratmeter große Wiesenstück vor dem Bauhof der Wirlingers in der Josef-Stöckler-Straße aufmerksam wurde. „Das Grundstück ist sehr zentral gelegen und optimal für unsere Kinder und nahegelegenen Bildungseinrichtungen im Ortskern von St. Valentin“, betont Pum. Das Grundstück liegt nur rund hundert Meter vom bisherigen Spielplatz entfernt. Mit Ablehnung der Anrainer ist an diesem Standort daher nicht zu rechnen.

100 Meter vom jetzigen Spielplatz entfernt

Gemeinsam mit Andreas Pum führte der für Spielplätze zuständige Vizebürgermeister Ferdinand Bogenreiter (SPÖ) Verhandlungen mit der Familie Wirlinger. „Sie haben zugesagt, dass sie den Grund für den Spielplatz zur Verfügung stellen. Einem neuen Spielplatz steht also nichts mehr im Wege. Er kann bei der nächsten Gemeinderatssitzung beschlossen werden“, erklärt Bogenreiter.

Konkretere Formen nimmt auch bereits das KLAR!-Projekt (Klimawandelanpassungsmodellregion) an. Aus fünf Standorten wurde jener am Raika-Parkplatz beim Gasthaus Philipp ausgewählt. „Darüber sind wir uns politisch einig“, betont Bogenreiter. Nun geht es an die Ausarbeitung des Projekts, dessen Umsetzung für das Frühjahr vorgesehen ist. Geplant ist ein Schaugarten mit Pflanzen entlang der Erla sowie Aufenthaltsräume, Ruheplätze und ein kleiner Spielplatz zur Erla hin. „Der Uferbereich und die natürliche Beschattung eignen sich bestens zur Gestaltung einer kleinen Oase. Es liegt nun an den Fraktionen, die Ideen zu diskutieren und in einem gemeinsamen Projekt umzusetzen“, sagt Andreas Pum. Im Zuge des Projekts wird auch der Parkplatz saniert und die E-Tankstelle erneuert.