Schulstarthilfe wurde bedeutend erhöht. Bis zu 200 Euro Schulstarthilfe und 200 Euro Zuschuss bei Schulevents gibt es ab sofort für St. Valentiner Familien. Auch die Einkommensobergrenze wurde erhöht.

Von Daniela Führer. Erstellt am 16. September 2020 (04:13)
Im heurigen Schuljahr können bis zu 200 Euro Schulstarthilfe und noch einmal 200 Euro Zuschuss für Schulveranstaltungen beantragt werden.
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Für das neue Schuljahr 2020/21 beschloss der St. Valentiner Gemeinderat am Donnerstag der Vorwoche eine deutliche Erhöhung der Schulstarthilfe für St. Valentiner Familien. So wurde nicht nur die eigentliche Schulstarthilfe von 100 auf maximal 200 Euro pro Kind erhöht, auch der Kreis der Bezieher wurde deutlich ausgeweitet. Ab sofort können nämlich Eltern der Kinder von der 1. bis zur 9. Schulstufe diesen Zuschuss pro Schuljahr beantragen – davor galt das nur für Kinder bis zum 4. Schuljahr. Für den Bezug der Schulstarthilfe wesentlich bleibt die Pro-Kopf-Einkommensobergrenze aller Haushaltsmitglieder. Diese wurde aber auch auf 1.000 Euro erhöht. Erfüllt man alle Voraussetzungen, müssen für den Bezug noch die Rechnung(en) über den Ankauf von Schulartikeln vorgelegt werden können.

Neu kommt noch hinzu, dass es auch Förderungen bei Schulveranstaltungen wie beispielsweise Sprachreisen gibt. Neuerlich werden bis zu 200 Euro pro Schulkind und Schuljahr ausbezahlt, wenn das Pro-Kopf-Einkommen aller Haushaltsmitglieder die 1.000 Euro nicht übersteigen.

Alle vier Fraktionen des Gemeinderates sparten nicht mit lobenden Worten für die Schulstarthilfe Neu. „Das war genau der richtige Schritt, der gesetzt werden sollte“, meinte etwa FP-Chef Johannes Lugmayr, der seine Forderung der FP erfüllt und sogar übertroffen sah.

VP-Stadtrat Andreas Pum befürwortete die Erhöhung ebenfalls, wollte jedoch auch wissen, mit wie vielen Mehrkosten die Stadtgemeinde zu rechnen habe: „Bis dato wurden zwischen 2.000 und 3.000 Euro bewilligt. Es wird natürlich mit der Erhöhung und der Erweiterung bis zum 9. Schuljahr mehr werden, aber keine Summe, die für St. Valentin nicht tragbar wäre“, erklärte SP-Gemeinderätin Christa Birmili.