SPÖ und ÖVP wollen Kriegsbeil begraben. Nach der Aufregung über ein manipuliertes Foto und eine Pressekonferenz wollen SPÖ und ÖVP in St. Valentin künftig im Sinne der Bürger sachlich zusammenarbeiten.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 14. Mai 2019 (03:23)
Gemeinde
Stadtrat Patrick Hagmüller, Vizebürgermeister Ferdinand Bogenreiter, Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr (alle SPÖ), Stadtparteiobmann Michael Purkarthofer, Stadtrat Karl Bunzenberger sowie Stadtrat Andreas Pum (alle ÖVP) beim Parteiengespräch im Stadtamt.

Ziemlich dicke Luft herrschte in den letzten Wochen zwischen SPÖ und ÖVP. Auslöser war ein retuschiertes Foto, das mit einer SPÖ-Aussendung zur Neugestaltung des Franz-Forster-Platzes verschickt wurde.

Es folgte eine Pressekonferenz der ÖVP, deren einziges Thema die Arbeitsweise des politischen Konkurrenten war. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein gemeinsames Auftreten, das beim Spatenstich für das Projekt am Franz-Forster-Platz am Dienstag notwendig ist.

Dies war mit ein Grund, dass die Stadtparteiobmänner Thomas Hagmüller (SPÖ) und Michael Purkathofer (ÖVP) zu einem klärenden Gespräch ins Stadtamt luden. „Das Ganze war in einer Dreiviertelstunde erledigt. Wir waren uns einig“, erklärt Hagmüller, dass eine gemeinsame Basis für zukünftige Zusammenarbeit gefunden wurde.

Für beide Parteien steht fest, dass wesentliche Projekte wie Veranstaltungszentrum, Hochwasserschutz oder Umfahrung nur mit gemeinsamer Anstrengung bewältigt werden können.