ÖBB investieren im Mostviertel

Die Strecke von St. Valentin nach Struden wird elektrifiziert. Die Kosten belaufen sich auf über 62 Millionen Euro.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 04:44
Lesezeit: 1 Min
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Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr und Nationalrat Alois Schroll freuen sich über die Elektrifizierung der Bahnstrecke St. Valentin-Struden.
Foto: SPÖ

Bei den letzten Budgetverhandlungen im Parlament wurde unter anderem der ÖBB-Rahmenplan von 2022 bis 2027 behandelt und in der Budgetsitzung des Nationalrates beschlossen. Dieser ÖBB- Rahmenplan sieht eine Reihe von Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen im ÖBB- Schienennetz vor.

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„Als parlamentarisches Mitglied im Verkehrsausschuss freut es mich auch besonders, dass von den insgesamt 17,5 Milliarden Euro Investitionsvolumen ein wesentlicher Teil für unsere Region im Mostviertel vorgesehen beziehungsweise geplant ist“, betont der Ybbser Nationalratsabgeordnete Alois Schroll (SPÖ). Der Bahninfrastrukturausbauplan beinhaltet auch die Elektrifizierung der Strecke von St. Valentin nach Struden mit Investitionen von über 62 Millionen Euro. Kerstin Suchan-Mayr freut sich als Standort-Bürgermeisterin, aber auch als Umweltsprecherin im NÖ Landtag, über diesen wichtigen Schritt für den Klimaschutz. „Endlich wird die Bahnstrecke St. Valentin–Struden elektrifiziert. Für viele Schüler ist diese Zugstrecke Teil ihres alltäglichen Schulweges, aber auch für viele arbeitende Menschen, die nach Mauthausen oder Perg pendeln, soll der Umstieg vom Auto auf die umweltfreundlichere Bahn attraktiver werden“, betont die St. Valentiner Stadtchefin. Um den internationalen, aber auch nationalen Klima- und Umweltzielen bis 2040 sowie dem Ausbau der erneuerbaren Energie bis 2030 gerecht werden zu können, seien solche Projekte mehr denn je gefragt und werden definitiv mitgetragen, sind sich Schroll und Suchan-Mayr einig.