Stützpunkt wird erweitert. Ab 14. August wird der ÖAMTC-Stützpunkt in St. Valentin umgebaut und modernisiert. Anfang 2018 wird die Dienststelle den Betrieb wieder voll aufnehmen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 01. August 2017 (05:08)
Der St. Valentiner ÖAMTC-Stützpunkt platzt aus allen Nähten und wird daher ab 14. August großzügig umgebaut und erweitert. Die bauliche Fertigstellung ist für Ende des Jahres vorgesehen.
NOEN, ÖAMTC

Seit den 1970er- Jahren betreibt der ÖAMTC in St. Valentin einen technischen Stützpunkt. Direkt an der Autobahnabfahrt gelegen, ist er ein wichtiger Standort für Nothilfe- und Mobilitätsdienstleistungen – sowohl für Durchreisende als auch für Mitglieder und Anrainer vor Ort.

„Pro Jahr betreuen wir rund 20.000 Mitglieder und Kunden und erbringen über 10.200 stationäre technische Prüfdienste. Hinzu kommen 3.000 Pannenhilfe-Einsätze, die im Einzugsgebiet des Stützpunktes bzw. entlang der Autobahn geleistet werden“, berichtet Stützpunktleiter Gerhard Prantner. Um den Stützpunkt, der bereits aus allen Nähten platzt, den steigenden Anforderungen anzupassen, wird die Dienststelle nun modernisiert und erweitert.

Zusätzliche Durchfahrtsspur

Die ersten baulichen Maßnahmen wurden bereits in den vergangenen Wochen gesetzt, ab 14. August starten dann der große Umbau und die Erweiterung. „Die Prüfhalle wird mit einer zusätzlichen Durchfahrtsspur sowie mit neuester Technik versehen, um Kapazitäten zu steigern und Wartezeiten auf Prüftermine zu verkürzen. Die Erweiterung des Schalterbereichs sorgt zudem für wesentlich kundenfreundlichere Beratungsplätze“, erklärt Prantner.

Im Zuge des Umbaus wird der Stützpunkt auch zu einem E-Kompetenz-Standort ausgebaut. „In St. Valentin bieten wir künftig auch für E-Fahrzeuge spezielle Dienstleistungen, für die die Techniker eigens ausgebildet werden“, so Prantner. Mit der Erweiterung der Dienststelle wird auch das Stützpunkt-Team aufgestockt.

Stützpunkt wird zum E-Kompetenz-Standort

Während der Umbauarbeiten können in einem vor Ort errichteten Büro-Container zu den regulären Öffnungszeiten sämtliche Schalter- und Beratungsleistungen in Anspruch genommen werden. Außerdem steht ein Techniker für kleinere technische Notfälle bereit, die am Parkplatz behoben werden können. Stationäre Prüfdienste wie die „Pickerl“-Begutachtung oder sonstige technische Überprüfung können während der gesamten Umbauphase nicht durchgeführt werden.

„Das Stützpunkt-Team wird die umliegenden Dienststellen personell verstärken. Mitglieder werden gebeten für technische Dienstleistungen auf die nächstgelegenen Stützpunkte Amstetten und Waidhofen oder nach Perg oder Steyr auszuweichen“, informiert Prantner. Die bauliche Fertigstellung ist für Ende des Jahres vorgesehen.