Erstellt am 27. Juli 2015, 09:42

von Sabine Hummer

Top im Bonitätsranking. Stadt St. Valentin schafft es mit Platz 126 erstmals in die Rangliste der 250. finanzkräftigsten Gemeinden Österreichs.

Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr freut sich über das gute Abschneiden von St. Valentin.  |  NOEN, Mottas

Jedes Jahr aufs Neue stellt das Kommunalmagazin „public“ die Frage, welche Gemeinde ist die sparsamste und am geringsten verschuldete von Österreich ist.

Finanzen aller 2.100 Gemeinden analysiert

Dafür analysieren Experten des Zentrums für Verwaltungsforschung anhand der Geschäftskennzahlen aus den vorliegenden Rechnungsabschlüssen und Haushaltsvoranschlägen die finanzielle Situation aller 2.100 Gemeinden.

Alle Ergebnisse aus den Parametern Ertragskraft, Eigenfinanzierungskraft, Verschuldung und finanzielle Leistungsfähigkeit fließen in einen Bonitätsindex ein, der schließlich darüber Aufschluss gibt, welche die 250 finanzkräftigsten Kommunen im Land sind. In der Vorwoche wurde in der Zeitschrift das Ranking veröffentlicht, mit äußerst positivem Ergebnis für die Stadtgemeinde St. Valentin.

„Wir sind erstmals in dieses Ranking aufgenommen worden, das ist uns bis jetzt noch nie gelungen“, ist die Freude bei Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr und ihrem ganzen Team groß. Die Stadt hat es auf den 126. Platz geschafft. „Beim Größenvergleich mit anderen Gemeinden zwischen 5.000 bis 10.000 Einwohnern sind wir sogar auf dem neunten Rang“, ist die Bürgermeisterin zufrieden. „Wir werten dieses Ergebnis sehr positiv. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir eine gute Arbeit machen und dass unser Weg ein Guter ist.“

Fünf Gemeinden aus dem Bezirk im Ranking

St. Valentin findet sich im Bezirk übrigens in guter Gesellschaft, insgesamt haben fünf Gemeinden aus dem Bezirk Amstetten den Sprung in das Bonitätsranking geschafft. Ebenfalls einen Platz unter den Top-250-Gemeinden haben St. Georgen am Ybbsfelde (42.), Ardagger (70.), Wolfsbach (105.) und Seitenstetten (121.) erzielt.