Valentinstag findet heuer zweimal statt

Das traditionelle Valentinsprodukt wird es wie gewohnt am 14. Februar geben, der Valentinsempfang der Bürgermeisterin wird jedoch Corona-bedingt auf Anfang Juni verschoben.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 06:03
Lesezeit: 3 Min
Kerstin Suchan-Mayr und Sohn Martin
Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr und Sohn Martin freuen sich schon auf die Herzmalaktion, an der sich die Volksschule Langenhart, die Martin besucht, auch wieder beteiligen wird.
Foto: privat

In gut einem Monat ist Valentinstag. Ein Tag, dem in St. Valentin naturgemäß mehr Aufmerksamkeit zukommt als in anderen Gemeinden. Höhepunkt ist dabei seit Jahren der traditionelle Valentinsempfang der Bürgermeisterin im CNH Experience Center. Musste dieser im Vorjahr Corona-bedingt zur Gänze entfallen, so wird er heuer stattfinden. Jedoch erst mit Verspätung. „Wir haben beschlossen, den Empfang nicht jetzt zu machen, sondern wir verschieben ihn auf wärmere Zeiten. Voraussichtlich auf Anfang Juni“, informiert Stadtmarketing-Geschäftsführerin Doris Haider.

Von „Sugo Amore“ bis zu bemalten Herzen

Wir machen heuer all die Dinge, die sich mit oder ohne Lockdown umsetzen lassen.“ doris haider Citymanagerin St. Valentin

Mit den anderen Traditionen, die sich in der Stadt rund um den 14. Februar eingebürgert haben, will man aber nicht brechen. „Wir machen heuer all die Dinge, die sich mit oder ohne Lockdown umsetzen lassen“, erklärt Haider. Daher wird es auch heuer wieder spezielle Valentinsprodukte sowie das Valentinstagsmenü geben und auch die von Schülern bemalten Herzen werden in der Stadt wieder zu bewundern sein.

Für die heurigen Valentins produkte „Sugo Amore“ und „Kräuter Amore“ zeichnet die Boku-Absolventin Julia Kammerhuber verantwortlich, die am Hof ihrer Eltern Kräuter, Paradeiser und Blumen zieht sowie die Firma „gold&melisse“ betreibt. „Die Produkte wird es in den Valentiner Geschäften und ab Hof zu kaufen geben“, betont Citymanagerin Doris Haider.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die unterschiedlichen Valentinstagsmenüs, die am und rund um den Valentinstag in insgesamt sechs Gastronomiebetrieben angeboten werden. Sollte es zu dieser Zeit einen Lockdown geben, dann können die Menüs in den Betrieben auch abgeholt werden. „Da sollte man eigenes Geschirr mitnehmen“, betont Haider, die am Montag bereits im Valentinstag-Einsatz stand. Sie verteilte jene Herzen, die in einem Monat an Brückengeländern und öffentlichen Plätzen in der Stadt angebracht werden. „Die Kinder haben bis Anfang Februar Zeit, die 200 Herzen zu bemalen. Bauhof-Mitarbeiter werden sie dann in der Stadt aufhängen“, weiß Haider.

Valentinstagskarte an alle Länder der Erde

Zusätzlich zu diesen bereits bewährten Projekten hat sich Doris Haider für heuer etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie möchte den Staatsoberhäuptern aller Länder dieser Erde unter dem Motto „Love and Peace aus St. Valentin“ eine Karte zum Valentinstag schicken. Bei der Umsetzung dieser Idee stieß sie aber auf einige Probleme. „Ich habe einige Zeit recherchiert, aber man findet kaum Adressen. Deshalb habe ich jetzt begonnen, die Botschaften anzuschreiben. Ich bin jetzt mal bis zu den Bahamas gekommen und von dort hat man mir auch zurückgeschrieben“, schmunzelt Haider.

Zweiter Anlauf für Schnaps und Likör

Ihre Idee wird sie nun ein wenig adaptieren. Anstelle der Staatsoberhäupter will sie aus jedem Land eine Buchhandlung, einen Frisör oder ein anderes Geschäft auswählen und diesen eine Karte schicken. Versehen mit der Bitte, ein Foto mit der Karte zu machen und dieses nach St. Valentin zu schicken. „Es gibt 194 anerkannte Länder. Ich glaube, das werde ich schaffen“, betont Haider, die sämtliche Karten übrigens in Englisch verfassen wird.

Üblicherweise wird das Valentinsprodukt des Jahres beim Empfang der Bürgermeisterin präsentiert. Bis zum Termin im Juni will man aber damit nicht warten. Trotzdem soll es bei der Veranstaltung dann noch ein zusätzliches, neues Produkt geben. Und dabei handelt es sich quasi um die Neuauflage der Produkte aus den Jahren 2010 und 2011 – nämlich um die „scharfen Valentiner“ und die „süßen Valentinerinnen“. „Wir haben sechs Schnäpse und sechs Liköre. Dafür werden wir bis zum Empfang die Etiketten neu machen“, verrät Doris Haider die Pläne.

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