Verkehr wird gezählt. Als Basis für eine Verkehrsuntersuchung führt der NÖ Straßendienst in Langenhart und Herzograd Verkehrszählung durch.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 05. September 2019 (06:12)
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Symbolbild

Dass die Umfahrung Herzograd/Langenhart notwendig ist, bezweifelt in St. Valentin wohl niemand. „Der Pkw-, Schwer- und auch Schwerstverkehr nimmt stetig zu. Diese Situation ist unzumutbar und gefährlich“, beklagt Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr. Schließlich führt die L6247 und dadurch der viele Verkehr mit fast 9.000 Fahrzeugen pro Tag direkt an den Schulen in Langenhart vorbei.

Um den Bau der Umfahrung voranzutreiben, versuchte sie in ihrer Funktion als Landtagsabgeordnete in Initiativen und Anträgen eine Unterstützung des Landes NÖ zu erreichen. Ein erster kleiner Schritt in diese Richtung wird nun in den nächsten Wochen umgesetzt.

„Es wurde vereinbart, dass Ende September Verkehrszählungen als Basis für eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt werden“, erklärte der NÖ Straßendienst in einer Presseaussendung.

SPÖ
Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr freut sich über ersten Schritt des Landes.

Ein Schritt, der in St. Valentin für etwas Erleichterung sorgt. „Wir wissen, dass die Region belastet ist. Durch die Untersuchung gibt es dann Zahlen, die das belegen“, betont Bürgermeisterin Suchan-Mayr.

Warum die Verkehrszählungen erst im September durchgeführt werden, obwohl Gespräche mit dem NÖ Straßenbaudirektor bereits im Juli geführt wurden, ist schnell erklärt. „Es ist wichtig, dass der Urlaubsverkehr vorbei ist und wieder normaler Betrieb herrscht“, erläutert die Stadtchefin. Wo genau und wie lange der Verkehr gezählt wird, steht noch nicht fest.

„Die Punkte werden je nach Bedarf und einvernehmlich zwischen Gemeinde und Land festgelegt. Wir stehen in sehr intensivem Kontakt und alles ist auf Schiene“, stellt Stadtamtsdirektor Rudolf Steinke klar.