Keine Feiern im Adventdorf

Der Lockdown verhindert das feierliche Öffnen der Fenster im Adventdorf in Haag. Kinder können auch nicht gemeinsam üben.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 04:32
Lesezeit: 1 Min
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Das Projekt „Adventdorf“ wurde vor über 20 Jahren zur Bereicherung der Stadt während der Adventzeit auf Anregung von Hans und Edith Hengst gemeinsam mit der Wirtschaft, Lebenshilfe, Schulen und Kindergarten erarbeitet. Beim Aufbauen des Dorfes war Edith Hengst auch heuer dabei.
Foto: NÖN

Der musische Advent samt Standlmarkt ist auch heuer den Corona-Maßnahmen zum Opfer gefallen. Mit dem Adventdorf beim Michaelbrunnen, dessen Fenster von Wirtschaftstreibenden gestaltet werden, will man aber vorweihnachtliche Stimmung auf den Hauptplatz zaubern. Doch auch hier muss man erneut Abstriche machen.

Auf die tägliche Feier am Nachmittag, bei der Kindergartenkinder, Schulklassen und Schüler der Musikschule für die weihnachtliche Stimmung und die musikalische Umrahmung beim Öffnen der Fenster des Adventdorfs sorgen, muss man auch in diesem Jahr gänzlich verzichten. Den Plan, die kleine Feierstunde online durchzuführen, hat man nun auch schweren Herzens fallengelassen.

„Die Gruppen können ja nicht üben und nichts vorbereiten, weil sie im Lockdown nicht zusammenkommen dürfen. Die Hälfte der Schüler ist nicht in der Schule und auch die Musikschule hat nur noch Online-Betrieb“, erklärt Gerhard Stubauer, Obmann des Stadtmarketingvereins, den Grund für diese Entscheidung. Somit wird es nur einen Online-Adventkalender auf der Homepage des Stadtmarketingvereins (www. haager-stadtmarketing.at) geben.

„Auf der Homepage kann man jeden Tag ein Fenster aufmachen. Dahinter verbirgt sich das jeweilige Fenster vom Adventdorf“, erklärt Stubauer.

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