Haag

Erstellt am 17. Januar 2017, 05:43

von Ingrid Vogl

Mittelschule setzt auf Fußball. In der Musikmittelschule Haag wird es ab Herbst einen zusätzlichen Schwerpunkt geben. Trainer der Union werden sich um die Betreuung der Fußballer kümmern.

Die Vorfreude auf den Fußball-Schwerpunkt ist groß. Am Bild (v.l.n.r.): Turnlehrer Alois Neudorfer, Mittelschulausschuss-Obfrau Anna Mayrhofer, Bürgermeister Lukas Michlmayr, MMS-Direktor Karl Dorfmeister, Union-Obmann Heinz Krenn und Nachwuchstrainer Georg Hiebl.  |  Vogl

Wohin nach der Volksschule? Diese Frage stellt sich für die Haager Viertklässler und deren Eltern Jahr für Jahr. „Der Großteil bleibt in Haag, einige gehen nach Seitenstetten ins Gymnasium, einige in die Sportmittelschule nach St. Valentin“, weiß Bürgermeister Lukas Michlmayr.

Um der sportbegeisterten Jugend auch in der eigenen Gemeinde ein attraktives Angebot zu bieten, wird es in der Haager Musikmittelschule ab Herbst neben dem Musikzweig und dem Informatikzweig einen neuen, zusätzlichen Schwerpunkt geben: Fußball.

„Wenn wir etwas Neues anbieten, dann werden viele Kinder bei uns in der Gemeinde bleiben und das ist sinnhaft“, steht auch Mittelschulausschuss-Obfrau Anna Mayrhofer hinter der neuen Idee, die interessierten Volksschülern und deren Eltern am 25. Jänner im Rahmen eines Infotages präsentiert wird.

Keine Konkurrenz, sondern Ergänzung

Um den Fußball-Schwerpunkt nicht verwirklichen zu können, suchte die Schule das Gespräch mit der Union Haag und geht mir ihr nun eine Kooperation ein. „Die Thematik war uns im Verein bewusst und es war klar, dass wir das Projekt unterstützen“, erklärt Union-Obmann Heinz Krenn. Wer, für welche Aufgaben zuständig ist, ist klar aufgeteilt.

Vorrangiges Ziel des neuen Angebotes ist es, mit Schülern aus den ersten und zweiten Klassen eine Schülerliga-Mannschaft zu stellen. Ein bis zwei Wochenstunden am Nachmittag sind für die Vorbereitung darauf vorgesehen. Und dieses Angebot gilt nicht nur für Burschen. „Wenn sie Lust und Laune haben, sind natürlich auch Mädchen willkommen“, betont Obmann Krenn.