Offenes Büro im Haager Weißhaus. Jeden Freitag können sich die Bürger über die neueste Entwicklung im Prozess informieren und eigene Ideen einbringen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:53)
Noch wird in den Räumlichkeiten für die Stadterneuerung fleißig gearbeitet. Ab Freitag steht zur Freude von Bürgermeister Lukas Michlmayr, Prozessbegleiterin Christina Fuchs, Sprecher des Stadterneuerungsbeirats Gerhard Stubauer und Stadtamtsdirektor Rudolf Mitter (von links) die Türe offen für die interessierten Bürger.
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Über sechs Jahre lang stand das charakteristische Gebäude mit der Stufengiebelfassade und den Zinnen am Runderker leer. Nun wird das Weißhaus (Hauptplatz 10) zu neuem Leben erweckt. 70 Quadratmeter im Erdgeschoß werden nämlich zum offenen Büro für die Stadterneuerung umfunktioniert, das am Freitag seine Pforten öffnet.

70 Quadratmeter im Erdgeschoß des Weißhauses werden zum offenen Büro für die Stadterneuerung umfunktioniert.
Gemeinde, Gemeinde

Die beiden Prozessbegleiterinnen von NÖ Regional, Christina Fuchs und Maria Huemer, werden ab dieser Woche jeden Freitag von 9 bis 15 Uhr vor Ort sein.

„Jeder, der über den Hauptplatz geht, kann ins Büro kommen und sich bei den beiden Damen über die neueste Entwicklung im Stadterneuerungsprozess informieren und auch eigene Ideen einbringen“, erklärt Bürgermeister Lukas Michlmayr. Die Ergebnisse der Umfrage, mit der der Prozess gestartet wurde, werden in den Auslagen hängen, damit sie auch an den Tagen, an denen das Büro geschlossen ist, zugänglich sind.

Ideen für weitere Nutzung vorhanden

Das offene Büro der Stadterneuerung wird interessierten Bürgern bis 31. August zur Verfügung stehen. „Dann werden wir schauen, wie wir die Räumlichkeiten weiter nutzen“, betont der Stadtchef.

Erste Ideen für die künftige Nutzung gibt es jedenfalls schon. Da ein Ergebnis der Umfrage war, dass sich die Haager einen Bauernmarkt beziehungsweise mehr Angebot an regionalen Lebensmitteln wünschen, kann sich Michlmayr einen Regionalladen vorstellen.

„Regionale Produkte haben in Zeiten von Corona Hochsaison. Ein Hofladen im Zentrum, der von den heimischen Landwirten bestückt wird, wäre schon eine gute Idee. Das würde dort gut passen“, betont Michlmayr. Auch ein Bauernmarkt, der ein- bis zweimal pro Monat am Hauptplatz stattfinden könnte, wäre für ihn durchaus vorstellbar.

Umfrage beendet

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