Simader-Projekt als große Chance. Strengberger Gemeinderat entscheidet am 29. Oktober, ob es künftig einen Mehrzwecksaal geben wird oder nicht.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 21. Oktober 2020 (04:13)
Am Grund des ehemaligen Gasthauses Steinkellner entsteht ein Wohnbauprojekt mit 50 Wohneinheiten. Ob die Gemeinde darin Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit nutzen will, entscheidet der Gemeinderat in der Sitzung am 29. Oktober.
Simader

Dass die Firma Simader am Gelände des ehemaligen Gasthauses Steinkellner ein Wohnbauprojekt errichtet und damit spätestens im zweiten Quartal 2021 beginnen möchte, steht bereits fest. Ob sich die Gemeinde an dem Projekt beteiligen wird, entscheidet der Gemeinderat aber erst in der Sitzung am 29. Oktober.

Angedacht wären die Errichtung eines Mehrzwecksaals und von Räumlichkeiten für die Musikschule, die derzeit auf die Mittelschule und die Volksschule aufgeteilt ist. „Sollten wir als Gemeinde die Chance nicht nutzen, dann werden statt 50 Wohnungen 60 entstehen. Unsere Entscheidung beeinträchtigt das Simader-Projekt nicht“, erklärt Bürgermeister Johann Bruckner.

In Summe schwebt dem Ortschef für die öffentlich genützten Räumlichkeiten eine Fläche von 450 bis 480 Quadratmetern vor. „Beim Saal ist der Sturmhof in Oed mit rund 230 Quadratmetern unser Vorbild. Da wollen wir ungefähr hin“, betont Bruckner. Zusätzlich brauche man noch einen Raum für die Technik, ein Foyer und eine Küche. Für die Musikschule sind rund 130 Quadratmeter vorgesehen. Mit Kosten von 1,5 Millionen Euro wird gerechnet. „Das wäre eine Investition in die Zukunft und die kostet eben Geld. Aus heutiger Sicht ist die Summe stemmbar“, stellt Bruckner klar.

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